Donald Trumps Regierung hat US-Milliardäre in die erste Reihe ihres Friedensplans für Russlands Krieg gegen die Ukraine gestellt, nachdem eine detaillierte Untersuchung des Wall Street Journal aufgedeckt hat, dass Trumps Abgesandte Steve Witkoff und Jared Kushner große Geschäftsvorhaben mit Moskau erkundet haben, die auf eingefrorenen russischen Vermögenswerten und dem Bestreben beruhen, Russlands rund 2 Billionen Dollar schwere Wirtschaft zu erschließen.
Diese Enthüllungen über ein potenzielles Multimilliarden-Dollar-Geschäft in Verbindung mit einer künftigen Einigung haben zu einer Welle von Vorwürfen seitens der Kritiker geführt, dass Trump die Interessen der Ukraine im Tausch gegen Profit verkauft.
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Ein kürzlich durchgesickerter 28-Punkte-Friedensplan
Dieser Vorschlag, der sich hinter einem 28-Punkte-Friedensplan für den Krieg zwischen Russland und der Ukraine verbirgt, wurde geheim gehalten, bis er vor kurzem durchgesickert ist, angeblich von russischen Quellen.
Die Untersuchung zeigt, dass der Trump-Administration nahestehende Unterhändler – darunter der New Yorker Immobilienentwickler Steve Witkoff, ein langjähriger Verbündeter Trumps, der jetzt als Sonderbeauftragter in der Trump-Administration fungiert, und Jared Kushner, Trumps Schwiegersohn und ehemaliger hochrangiger Berater im Weißen Haus – Gespräche mit russischen Oligarchen geführt haben, die derzeit unter US-amerikanischen und europäischen Sanktionen stehen, um massive Handelsabkommen in den Bereichen Energie, Mineralien, Wiederaufbau und anderen Sektoren abzuschließen, deren potenzieller Wert auf fast 2 Billionen US-Dollar geschätzt wird.
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Der kürzlich durchgesickerte 28-Punkte-Friedensplan der USA für den Russland-Ukraine-Krieg sieht vor, dass die Ukraine Teile ihres östlichen Territoriums abtritt, ihre Streitkräfte auf etwa 600.000 Mann begrenzt, auf die NATO-Mitgliedschaft verzichtet und Russlands Rückkehr in Foren wie die G8 akzeptiert – Bedingungen, die weithin als stark zu Moskaus Gunsten ausgelegt werden.
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Eine wirtschaftliche Chance
Die Befürworter des Projekts stellen den Plan als eine Möglichkeit dar, das, was sie als zerstörerischen Krieg bezeichnen, in eine wirtschaftliche Chance zu verwandeln. Sie argumentieren, dass gemeinsame wirtschaftliche Interessen zur Stabilisierung der Region und zur Verhinderung künftiger Konflikte beitragen könnten, wenn Russland und die Vereinigten Staaten enge Handelspartner werden.
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Die langfristige Sicherheit und Souveränität der Ukraine
Dieser Ansatz hat jedoch eine heftige Gegenreaktion ausgelöst: Europäische Beamte, Analysten und andere Beobachter warnen, dass der Plan die Gefahr birgt, dass er sich stark zu Moskaus Gunsten neigt, indem er mit lukrativen Geschäftsabschlüssen im Austausch für Zugeständnisse lockt, während die langfristige Sicherheit und Souveränität der Ukraine auf der Strecke bleibt.
Sie sehen in der zentralen Rolle, die den US-Milliardären eingeräumt wird, eine Form der « Privatisierung » der Friedensstiftung und argumentieren, dass die wirtschaftliche Logik hinter dem Plan ihrer Ansicht nach dazu beiträgt, den jüngsten Vorstoß der Trump-Administration zu erklären, der die Ukraine zu schmerzhaften territorialen Zugeständnissen an Russland zwingt.
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An Bord der Air Force One verteidigte Trump kürzlich seine Friedensinitiative, indem er Reportern sagte: « Dieser Krieg könnte noch jahrelang weitergehen, und Russland hat viel mehr Leute, viel mehr Soldaten, wissen Sie. Ich denke also, wenn die Ukraine eine Einigung erzielen kann, ist das eine gute Sache. Ich denke, es ist für beide gut. »
La administración de Donald Trump ha puesto a los multimillonarios estadounidenses en la primera fila de su plan de paz para la guerra de Rusia contra Ucrania, después de que una detallada investigación del Wall Street Journal revelara que los enviados de Trump Steve Witkoff y Jared Kushner han estado explorando importantes negocios con Moscú construidos en torno a los activos rusos congelados y un impulso para aprovechar la economía rusa de aproximadamente 2 billones de dólares.
Estas revelaciones sobre una potencial bonanza empresarial multimillonaria vinculada a un futuro acuerdo han provocado una ola de acusaciones de los críticos de que Trump está vendiendo efectivamente los intereses de Ucrania a cambio de beneficios.
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Un plan de paz de 28 puntos filtrado recientemente
Oculta bajo un plan de paz de 28 puntos para la guerra entre Rusia y Ucrania, esta propuesta se había mantenido en secreto hasta que fue filtrada recientemente, al parecer por fuentes rusas.
La investigación revela que negociadores cercanos a la administración Trump -incluido el promotor inmobiliario de Nueva York Steve Witkoff, un antiguo aliado de Trump que ahora trabaja como enviado especial en la administración Trump, y Jared Kushner, yerno de Trump y ex asesor principal de la Casa Blanca- mantuvieron conversaciones con oligarcas rusos actualmente bajo sanciones estadounidenses y europeas en un intento de construir acuerdos comerciales masivos en energía, minerales, reconstrucción y otros sectores, con un valor potencial estimado en casi 2 billones de dólares.
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El plan de paz estadounidense para la guerra entre Rusia y Ucrania, de 28 puntos, recientemente filtrado, exigiría que Ucrania cediera parte de su territorio oriental, limitara sus fuerzas armadas a unos 600.000 soldados, renunciara a pertenecer a la OTAN y aceptara el regreso de Rusia a foros como el G8, términos ampliamente criticados por inclinarse fuertemente a favor de Moscú.
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Una oportunidad económica
Los promotores del proyecto presentan el plan como una forma de convertir lo que describen como una guerra destructiva en una oportunidad económica, argumentando que si Rusia y Estados Unidos se convierten en profundos socios comerciales, los intereses económicos compartidos podrían ayudar a estabilizar la región y disuadir futuros conflictos.
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Seguridad y soberanía de Ucrania a largo plazo
Funcionarios europeos, analistas y otros observadores advierten de que el plan corre el riesgo de inclinarse fuertemente a favor de Moscú, ofreciendo lucrativos acuerdos comerciales a cambio de concesiones y dejando de lado la seguridad y la soberanía de Ucrania a largo plazo.
Consideran que el papel central otorgado a los multimillonarios estadounidenses es una forma de « privatización » de la pacificación, y sostienen que la lógica económica que subyace al plan ayuda a explicar, en su opinión, la reciente presión de la administración Trump para que Ucrania acepte dolorosas concesiones territoriales a Rusia.
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A bordo del Air Force One, Trump defendió recientemente su iniciativa de paz diciendo a los periodistas: « Esta guerra podría durar años, y Rusia tiene mucha más gente y muchos más soldados. Así que creo que, si Ucrania puede llegar a un acuerdo, es algo bueno. Creo que es genial para ambos »
TEGUCIGALPA, HONDURAS - APRIL 21: Former President of Honduras Juan Orlando Hernandez is escorted by Members of the Police Special Forces to be extradited to U.S.to face charges of taking bribes from drug traffickers at Honduran National Directorate of Special Forces on April 21, 2022 in Tegucigalpa, Honduras. Hernandez will stand trial for allegedly aiding the smuggling of hundreds of tons of cocaine to America (Photo by Jorge Cabrera/Getty Images)
Trump hat den ehemaligen honduranischen Präsidenten Juan Orlando Hernández, der derzeit wegen Drogen- und Waffendelikten in einem US-Gefängnis sitzt, nach Angaben seines Anwalts Renato Stabile « voll und ganz begnadigt », wie CNN berichtet.
Hernández verbüßt eine 45-jährige Haftstrafe, nachdem er im März 2024 verurteilt wurde, weil er Bestechungsgelder in Millionenhöhe angenommen hatte, um in die USA gehende Kokainlieferungen zu schützen, die zu Drogenhändlern gehörten, die er einst öffentlich zu bekämpfen behauptet hatte. Hernández wurde im Juni verurteilt.
Begnadigung eines Narkokönigs
Die Begnadigung erfolgt, nachdem Donald Trump öffentlich gegen Drogenschmuggler aus Venezuela vorgegangen ist.
Im letzten Monat hat Donald Trump unter dem Deckmantel des Kampfes gegen den « Drogenschmuggel » mit Luftangriffen auf Venezuela gedroht und Tausende von Menschen nach El Salvador abgeschoben.
Wenn es Trump also so sehr um die Unterbindung des Drogenhandels geht, warum begnadigt er dann einen der berüchtigtsten politischen Drogenhändler des21. Jahrhunderts?
Unterstützung von politischen Organisationen
Der honduranische Präsidentschaftskandidat der Nationalen Partei Nasry Asfura hebt die geballte Faust, als er am 30. November 2025 zur Stimmabgabe in Tegucigalpa ankommt. Die Honduranerinnen und Honduraner haben am Sonntag ihre Stimme abgegeben, während US-Präsident Donald Trump damit drohte, die Hilfe für das Land zu kürzen, falls sein bevorzugter Kandidat verliert. (Foto von Lucas AGUAYO / AFP via Getty Images)
Trumps Begnadigung von Hernàndez ist Teil einer größeren Mission zur Unterstützung des rechtsgerichteten Präsidentschaftskandidaten Tito Asfura.
Honduras wird seit 2021 von Xiomara Castro regiert, einer Regierungschefin, die enge Beziehungen zu Venezuela und Kuba aufgebaut hat, zwei Ländern, die Trump kritisiert und als « Diktaturen » bezeichnet hat.
In letzter Zeit tendiert Castro zu einem linken Kurs, den Trump nicht gutheißen kann.
Mit Asfura tritt ein Kandidat an, der in den Umfragen praktisch gleichauf mit den linken und zentristischen Parteien liegt. Die Honduraner gingen am 30. November zu den Urnen, um an der Präsidentschaftswahl teilzunehmen, deren Ausgang ungewiss ist, nachdem die langsame und instabile virtuelle Stimmenauszählung ausgesetzt wurde.
Wer auch immer gewinnt, wird Honduras von 2026 bis 2030 regieren, aber Experten befürchten, dass mehrere Kandidaten in der Wahlnacht den Sieg erringen werden.
Mehrere Organisationen haben Bedenken hinsichtlich des Wahlverfahrens in Honduras geäußert. Die Wahl wird von der Organisation Amerikanischer Staaten und von Washington genau beobachtet werden.
Trumps Beitrag
Trumps weitschweifiger Beitrag auf Truth Social enthielt einige Perlen, darunter auch einen neuen Begriff: Narcocommunists
In seinem Posting machte er deutlich, dass er glaubt, dass sein Kandidat Asfura die Mehrheit der Wählerstimmen auf sich vereinigen kann, aber dass Korruption immer möglich ist (Wahlen 2020, wer weiß?).
Hernàndez’ Anwalt äußerte sich nach Trumps Ankündigung.
Wir sind Präsident Trump und allen, die Präsident Hernandez unterstützt haben, sehr dankbar. Wir glauben, dass er das Opfer eines Gesetzes und einer politischen Verfolgung war. Eine große Ungerechtigkeit wurde wiedergutgemacht und wir sind voller Hoffnung für die zukünftige Partnerschaft zwischen den Vereinigten Staaten und Honduras.
-Rechtsanwalt Renato Stabile
Es ist nicht klar, wann Hernandez in sein Land zurückkehren wird, aber es sollte schnell geschehen.
TEGUCIGALPA, HONDURAS - APRIL 21: Former President of Honduras Juan Orlando Hernandez is escorted by Members of the Police Special Forces to be extradited to U.S.to face charges of taking bribes from drug traffickers at Honduran National Directorate of Special Forces on April 21, 2022 in Tegucigalpa, Honduras. Hernandez will stand trial for allegedly aiding the smuggling of hundreds of tons of cocaine to America (Photo by Jorge Cabrera/Getty Images)
Trump ha concedido un « indulto total y completo » al expresidente hondureño Juan Orlando Hernández, actualmente en una prisión estadounidense por delitos de narcotráfico y armas, según ha informado su abogado Renato Stabile a la cadena CNN.
Hernández cumple una condena de 45 años tras ser declarado culpable en marzo de 2024 de aceptar millones de dólares en sobornos para proteger cargamentos de cocaína con destino a EE.UU. pertenecientes a traficantes que en su día proclamó públicamente combatir. Hernández fue condenado en junio.
Indulto a un narco-rey
El indulto se produce después de que Donald Trump haya tomado públicamente medidas enérgicas contra los narcotraficantes de Venezuela.
En el último mes, Donald Trump ha amenazado con ataques aéreos contra Venezuela y ha deportado a miles de personas a El Salvador bajo el pretexto de una guerra contra el « narcotráfico ».
Entonces, si Trump está tan centrado en detener el narcotráfico, ¿por qué está indultando a uno de los narcotraficantes políticos más notorios del sigloXXI?
Apoyo a entidades políticas
El candidato presidencial hondureño del Partido Nacional Nasry Asfura levanta el puño cerrado mientras llega a depositar su voto en Tegucigalpa el 30 de noviembre de 2025. Los hondureños han votado este domingo para elegir presidente en medio de las amenazas del presidente de Estados Unidos, Donald Trump, de recortar la ayuda al país si su candidato preferido pierde. (Foto de Lucas AGUAYO / AFP vía Getty Images)
El indulto de Trump a Hernàndez es parte de una misión más amplia para respaldar al candidato político Tito Asfura, un candidato presidencial de derecha.
Honduras está gobernada por Xiomara Castro desde 2021, una líder que ha creado estrechos lazos con Venezuela y Cuba, dos países que Trump ha criticado y calificado de « dictaduras ».
Recientemente, Castro se ha inclinado hacia una postura de izquierdas, algo de lo que Trump no quiere saber nada.
Entra Asfura, un candidato prácticamente empatado en las encuestas contra los partidos de izquierda y de centro. Los hondureños acudieron a las urnas el 30 de noviembre en unas elecciones presidenciales cuyo resultado sigue siendo incierto después de que se suspendiera el lento e inestable recuento virtual de votos.
Quienquiera que gane gobernará Honduras de 2026 a 2030, pero los expertos desconfían de que varios candidatos se proclamen vencedores la noche de las elecciones.
Múltiples organizaciones han expresado su preocupación por el proceso electoral hondureño. Las elecciones serán vigiladas de cerca por la Organización de Estados Americanos y por Washington.
El post de Trump
El incoherente post de Trump en Truth Social contenía un par de joyas, incluyendo lo que podría ser un nuevo término: narcocomunistas
Dejó claro en su post que cree que su candidato, Asfura, tiene el voto popular, pero que siempre puede haber corrupción (¿alguien quiere elecciones en 2020?).
El abogado de Hernàndez comentó tras el anuncio de Trump.
Estamos muy agradecidos al presidente Trump y a todos los que apoyaron al presidente Hernández. Creemos que fue víctima de un fraude de ley y de una persecución política. Se ha corregido una gran injusticia y tenemos muchas esperanzas en la futura asociación entre los Estados Unidos y Honduras.
-Abogado Renato Stabile
No está claro cuándo regresará Hernández a su país, pero debería ocurrir con prontitud.
LA MALBAIE, CANADA - 12 MARS : La ministre des Affaires étrangères du Canada, Mélanie Joly, attend l'arrivée du ministre de l'Europe et des Affaires étrangères de la France, Jean-Noël Barrot, pour une réunion bilatérale au Fairmont Manoir Richelieu dans le cadre de la réunion des ministres des Affaires étrangères du G7, le 12 mars 2025 à La Malbaie, au Canada. Les ministres des affaires étrangères du Groupe des sept grandes démocraties - Allemagne, Grande-Bretagne, Canada, États-Unis, France, Italie et Japon - se réuniront du 12 au 14 mars. (Photo par Andrej Ivanov/Getty Images)
Lors d’une réunion de comité le mardi 25 novembre, concernant les investissements dans Stellantis, le député conservateur Jeremy Patzer a réussi à obtenir que Mélanie Joly, ministre de Développement économique du Canada pour les régions du Québec, n’ait jamais lu les contrats qu’elle prétendait que Stellantis avait enfreints.
Le problème découle de l’annonce faite par Stellantis de délocaliser la production de la Jeep Compass aux États-Unis, ce qui a entraîné le licenciement de 3 000 Canadiens. La ministre Mélanie Joly affirme que Stellantis a rompu le contrat en agissant de la sorte, mais elle n’a pas été en mesure d’en fournir la preuve.
La réunion a atteint son paroxysme lorsque des témoins ont affirmé que ni Mme Joly, ni le Bureau du Conseil privé (BCP), ni l’équipe juridique du gouvernement n’avaient lu l’intégralité du contrat de 15 milliards de dollars avant de le signer.
Le comble?
Stellantis était censé assister à la réunion, mais n’a pas pu la suivre en raison de « problèmes informatiques ».
Philip Jennings, sous-ministre de l’Innovation, des Sciences et du Développement économique (ISED), Stephanie Tanton, sous-ministre adjointe d’Innovation Canada, Denis Martel, directeur général d’Innovation Canada, et Benoit Tessier, directeur général du Secteur de l’industrie, tous nommés, étaient présents à la réunion.
Que sont les contrats Stellantis?
Le gouvernement du Canada a signé un accord de plusieurs milliards de dollars avec le constructeur automobile Stellantis pour la construction d’une usine de batteries à Windsor, en Ontario. Au total, le gouvernement du Canada a signé trois contrats avec Stellantis, qui peuvent tous être annulés si Stellantis ne respecte pas certaines clauses.
Le problème est que nous ne savons pas ce que contiennent ces contrats, et le ministre qui les a signés ne le sait peut-être pas non plus. Le gouvernement du Canada a publié 70 pages de documents, mais ceux-ci ont été lourdement expurgés, laissant d’autres fonctionnaires s’interroger sur les détails.
Au total, les contrats prévoient des possibilités d’investissement canadien de 15 milliards de dollars à l’aide de fonds publics.
Joly n’a jamais lu le contrat?
Lors de la réunion du 25 novembre, à laquelle un représentant de Stellantis était censé assister mais ne s’est pas présenté, Jeremy Patzer a découvert que personne n’avait lu le contrat.
Lorsque le député de Swift Current – Grasslands – Kindersley (Saskatchewan) a eu l’occasion d’interroger les témoins, il a d’abord demandé si Mme Joly avait approuvé toutes les expurgations, ce à quoi M. Jennings a répondu:
« Nous n’avons pas eu d’interaction avec le cabinet du ministre à ce sujet, en ce qui concerne les expurgations. »
Lorsque M. Patzer a insisté davantage, en demandant:
« Le ministre a-t-il vu le contrat entièrement expurgé? »
M. Jennings a alors continué à parler de lui-même et du ministre.
La réponse a manifestement surpris M. Patzer, qui a pris un temps d’arrêt avant de poursuivre:
« Vous dites que seules quatre, voire six autres personnes ont vu ce contrat? Le Conseil privé (PCO) a-t-il vu le contrat? »
Jennings a ensuite précisé que « ces contrats ont été négociés avant que je ne sois adjoint… s’ils avaient été négociés lorsque j’étais adjoint, j’aurais vu les documents », mais il n’a pas pu confirmer si l’adjoint précédent avait vu les contrats.
On demande alors à Jennings si un service juridique quelconque a vu les contrats, ce à quoi il demande de réunir Tanton, Martel et Tessier.
Tanton a répondu en disant que le service juridique supervisait certaines clauses du contrat, mais « voient-ils l’ensemble? Denis? Non, je ne pense pas ».
Denis Martel secoue alors la tête lorsqu’elle se tourne vers lui au milieu de sa phrase.
Patzer reste bouche bée. Un contrat estimé à 15 milliards de dollars n’aurait donc pas été supervisé dans son intégralité par une équipe juridique avant d’être signée par des représentants élus du gouvernement à la demande d’employés nommés du ministère.
On peut donc se demander comment la ministre Mélanie Joly sait quelles clauses Stellantis a enfreintes et combien d’autres éléments du contrat permettent aux entreprises de supprimer des emplois au Canada
Rupture d’un contrat que vous n’avez jamais vu
Les soupçons concernant l’accord de 15 milliards de dollars ont commencé lors d’une réunion qui s’est tenue le 3 novembre en présence de la ministre Joly elle-même.
La réunion a débuté par un discours de Mme Joly, qui a affirmé que Stellantis avait rompu son contrat en ce qui concerne les garanties d’emploi et que le gouvernement prendrait des mesures pour rectifier la situation.
Lorsqu’elle a été interrogée sur les détails de la garantie d’emploi prévue dans le contrat, Joly n’a pas été en mesure de fournir des chiffres précis. Le gouvernement n’ayant publié qu’une version fortement expurgée du contrat, les membres de la commission n’ont pas pu contester ses affirmations.
Mélanie Joly a expliqué que l’une des raisons pour lesquelles le contrat avait été expurgé était le caractère « commercialement sensible » de certaines questions. Pourtant, le gouvernement n’a eu aucun mal à publier des versions non expurgées d’un contrat similaire signé avec NextStar Energy pour financer une usine de batteries, ce qui a suscité des questions au Parlement.
Mme Joly n’a ensuite pas répondu à une question sur une clause spécifique liant les trois contrats de Stellantis.
Charles Vincent est le premier sous-ministre adjoint du secteur de l’industrie.
Des affirmations contrastées
LA MALBAIE, CANADA – 14 MARS : La ministre canadienne des Affaires étrangères, Mélanie Joly, s’adresse à la presse lors du discours de clôture de la réunion des ministres des Affaires étrangères du G7 au Fairmont Manoir Richelieu, le 14 mars 2025 à La Malbaie, au Canada. Les ministres des Affaires étrangères du Groupe des sept grandes démocraties – Allemagne, Grande-Bretagne, Canada, États-Unis, France, Italie et Japon – se réuniront du 12 au 14 mars. (Photo par Andrej Ivanov/Getty Images)
Peu après avoir tenté de se défausser sur M. Vincent, Mme Joly a fait une déclaration contradictoire, affirmant que « [le contrat] est lié au fait que l’usine de Brampton doit fonctionner – si l’usine de Brampton cesse sa production, il y aura une violation de contrat ».
Charles Vincent a affirmé qu’il y avait « des engagements réguliers autour des emplois, autour du maintien des activités ».
Là encore, pas de détails.
On a ensuite demandé à Mme Joly si elle retirerait le financement (jusqu’à 15 milliards de dollars) si les 3 000 employés licenciés à Brampton n’étaient pas « correctement équipés ».
Elle a répondu qu’elle continuerait à demander des comptes à Stellantis, mais elle a refusé de confirmer si le gouvernement réduirait le financement.
« Vous êtes restés assez évasifs sur les chiffres, sur la question de savoir s’il y a une véritable garantie. Cela devrait être explicite si vous allez donner un montant historique de financement par les contribuables. Je ne suis pas sûre que vous compreniez le montant que vous avez engagé
-Raquel Dancho
Raquel Dancho a expliqué que 647 000 ménages composés de deux personnes auraient besoin d’une année entière de travail pour financer ce projet de loi.
Incompréhension
Il est plus que probable que la députée Dancho ait raison ; la ministre Joly ne comprendrait pas le montant parce qu’elle n’aurait pas lu une version non éditée du contrat qu’elle a signé.
Selon M. Patzer, le gouvernement a déjà versé près d’un demi-milliard de dollars dans le cadre de ce contrat et, apparemment, aucun élu n’en aurait vu les détails.
Un contrat conçu pour créer des emplois au Canada pourrait finir par financer des usines en Amérique.
LA MALBAIE, CANADA - MARCH 12: Minister of Foreign Affairs of Canada Melanie Joly waits for Minister for Europe and Foreign Affairs of France Jean-Noel Barrot to arrive for a bilateral meeting at the Fairmont Manoir Richelieu for the G7 Foreign Ministers Meeting on March 12, 2025 in La Malbaie, Canada. The foreign ministers of the Group of Seven major democracies - Britain, Canada, France, Germany, Italy, Japan and the United States, will meet on March 12-14. (Photo by Andrej Ivanov/Getty Images)
In a committee meeting on Tuesday, November 25th, regarding investments into Stellantis, Conservative MP Jeremy Patzer managed to pry out the fact that Melanie Joly, Minister of Canada Economic Development for Quebec Regions, never read the contracts she claimed that Stellantis breached.
The issue stems from Stellantis’ announcement they would be moving production of the Jeep Compass to the U.S., laying off 3000 Canadians. Minister Melanie Joly claims that Stellantis breached the contract by doing this, but was unable to provide any proof of the claim.
The meeting came to a head when witnesses shared that neither Joly, the Privy Council Office (PCO), nor the government’s legal team had read the entirety of the $15bn contract before signing it.
The kicker?
Stellantis was supposed to be at the meeting, but failed to tune in due to « IT issues ».
The Minister didn't see the contract. The legal team didn't see it. Members of Parliament can't see it.
A redacted contract and a Stellantis no-show at committee.
What kind of agreement did the Liberals sign, if they won't show it, and Stellantis won't talk about it? pic.twitter.com/406iPy5YgF
Present in the meeting were Philip Jennings, Deputy Minister of Innovation, Science and Economic Development (ISED); Stephanie Tanton, Assistant Deputy Minister of Innovation Canada; Denis Martel, Director General of Innovation Canada; and Benoit Tessier, Director General of the Industry Sector—all appointed officials.
What are the Stellantis contracts?
The Government of Canada signed a multi-billion-dollar deal with automaker Stellantis to build a battery plant in Windsor, Ont. In total, the government of Canada has three contracts signed with Stellantis, all of which can reportedly be voided if Stellantis breaches any clauses.
The problem is that we don’t know what’s in the contracts, and the Minister who signed them might not know either. The government of Canada released 70 pages of documents, but they were heavily redacted, leaving other government officials wondering about the details.
In total, the contracts have avenues for $15bn in Canadian investment using public funds.
Joly never read the contract?
In the meeting on November 25, a meeting that a representative from Stellantis was supposed to be at but failed to show, Jeremy Patzer found out that nobody had read the contract.
When it was time for the MP from Swift Current – Grasslands – Kindersley, Saskatchewan, to question witnesses, he first asked whether Joly approved all the redactions, to which Jennings replied, “We did not interact with the minister’s office about this, related to the redactions.”
When Patzer pushed further, asking, “Has the minister seen the fully redacted contract?”
“If she has, it certainly wouldn’t be through my office, so my sense is no.”
Jennings then continued to seemingly tell on himself and the minister.
“I have actually not seen the fully unredacted version myself.”
The answer clearly took Patzer by surprise, and he took a beat before continuing, asking, “You’re saying only four, maybe six other people have seen this contract? Has the Privy Council (PCO) seen the contract?
“My sense is no, they would not have seen it, we really treat these documents with a lot of care so at the end of the day its on a need to know basis.”
Apparently, the elected officials signing off on the document don’t “need to know”.
Jennings did go on to clarify, “these were negotiated before I was deputy… Had it been negotiated when I was deputy, I would have seen the documents,” but could not confirm whether the previous deputy had seen the contracts.
Jennings was then asked whether any sort of legal department had seen the contracts, to which he asked to convene with Tanton, Martel, and Tessier.
Tanton responded, saying that legal oversaw certain clauses of the contract, but “do they see the whole thing? Denis? No I don’t think so.” Denis Martel shook his head when she turned to him mid-sentence.
Patzer sat open-mouthed and shocked. Yes, that’s right, the legal team for a contract estimated at $15bn wasn’t overseen in full by any legal team before being signed by elected government officials at the directive of appointed department employees.
“[The legal team] would be pulled in where clauses are deviating from what we would normally negotiate.”
It leaves the question, how does Minister Melanie Joly know what clauses Stellantis has breached, and how many other items are in the contract that let the corporations cut Canadian jobs?
Breaching a contract you’ve never seen
Suspicion about the $15bn deal began in a meeting on November 3rd, where Minister Joly herself was present.
The meeting began with a speech from Joly, who claimed that Stellantis had breached its contract through job guarantees and that the government would take action to rectify the situation.
When Joly was asked about the specifics of the job guarantee in the contract, she was unable to give any solid numbers. Since the Government has only released a heavily redacted version of the contract, there was no way for Committee members to dispute her claim.
“You will see in the contract, you will see that there’s job numbers – the government will be acting in good faith.”
Joly cited that one reason for the redaction was “commercially sensitive” matters. Still, the government had no problem releasing unredacted versions of a similar contract signed with NextStar Energy to fund a battery plant, sparking questions in Parliament.
Joly then failed to answer a follow-up about a specific clause linking the three Stellantis contracts.
“Maybe Charles [Vincent], if you want to be able to address the question?”
Charles Vincent is the Senior Assistant Deputy Minister of the Industry Sector.
Contrasting claims
LA MALBAIE, CANADA – MARCH 14: Canadian Minister of Foreign Affairs Melanie Joly talks to the press in closing remarks at the G7 Foreign Ministers Meeting at the Fairmont Manoir Richelieu on March 14, 2025 in La Malbaie, Canada. The foreign ministers of the Group of Seven major democracies – Britain, Canada, France, Germany, Italy, Japan and the United States, will meet on March 12-14. (Photo by Andrej Ivanov/Getty Images)
Shortly after trying to deflect to Vincent, Joly gave a conflicting statement, claiming that “[the contract] is linked to the fact that the Brampton facility must be operating – if the Brampton facility ceases production, there will be a violation of a contract.”
Charles Vincent claimed that there are “regular commitments around jobs, around the maintenance of activities.”
Once again, no details.
Joly was then asked whether she would withdraw the funding (up to $15bn) if they don’t “properly equip” the 3,000 laid-off employees in Brampton.
Joly said they would “continue to hold [Stellantis] accountable,” but refused to confirm whether the government would cut funding.
“You’ve kind of been quite evasive about the numbers, whether there’s a real guarantee. It should be explicit if you’re going to give a historic amount of taxpayer funding. I’m not sure you understand the amount of money you have committed.”
-Raquel Dancho
Dancho broke down the sheer volume of wealth, saying that it would take 647,000 two-member households a full year of work to fund this bill.
Not understanding
It’s more than likely that MP Dancho is correct; Minister Joly does not understand the amount of money because she hasn’t read an unedited version of the contract she signed.
According to Patzer, the government has already paid out almost half a billion dollars of this contract, and apparently, not a single elected official has seen the details. A contract designed to create Canadian jobs may end up paying for factories in America.
BERLIN, GERMANY - AUGUST 26: Canadian Prime Minister Mark Carney listens as German Chancellor Friedrich Merz speaks to the media following talks at the Chancellery on August 26, 2025 in Berlin, Germany. Carney is visiting Germany, Poland and Latvia this week to reportedly speak with leaders on issues including trade, defence and energy. (Photo by Omer Messinger/Getty Images)
Ottawa y Alberta firmaron el jueves un flamante acuerdo energético que ha provocado sentimientos positivos y negativos en todos los actores implicados en la política canadiense.
El acuerdo promete un nuevo bitumen que irá desde Alberta hasta la costa de Columbia Británica. La decisión ha hecho tambalearse a los partidarios del clima y ha dejado furiosos a los grupos indígenas.
El acuerdo también confirma que el gobierno de Carney no impondrá el tope propuesto a las emisiones de petróleo y gas y modificará las disposiciones sobre « lavado verde », que su gobierno anunció por primera vez en el presupuesto de los liberales del 4 de noviembre.
El acuerdo establece los compromisos tanto de Ottawa como de Alberta para alcanzar emisiones netas cero en 2050.
El nuevo oleoducto se sumará a la ampliación que se está construyendo del oleoducto Trans Mountain.
¿Qué opina Carney?
El Primer Ministro Carney fue todo sonrisas al estrechar la mano de la controvertida Primera Ministra de Alberta, Danielle Smith. La Premier Smith ha sido muy criticada por su postura ante el cambio climático, la inmigración, las vacunas y los programas sociales de los que dependen los canadienses.
« En el centro del acuerdo, por supuesto, está la prioridad de tener un oleoducto a Asia. Eso hará a Canadá más fuerte, más independiente, más resistente, más sostenible »
-Mark Carney
Carney afirma que el acuerdo « sentará las bases para una transformación industrial » Y que el acuerdo es « multifacético ».
Problemas en BC
El gobierno de Columbia Británica ha rechazado el acuerdo, que daría a Alberta una exención a una prohibición impuesta a nivel federal que impide a los petroleros transportar más de 12.500 toneladas de crudo y otros productos petrolíferos persistentes como carga frente a la costa norte de Columbia Británica.
Los grupos de las Primeras Naciones de la zona quieren que se mantenga la prohibición de los petroleros, y la Nación Heiltsuk afirma que las comunidades costeras de las Primeras Naciones son « la zona cero de los peligros de los accidentes marítimos, incluidos los vertidos de petróleo, y soportamos la carga del riesgo de la expansión del tráfico marítimo »
El primer ministro de Columbia Británica, David Aby, también se ha pronunciado al respecto.
Las Primeras Naciones dicen que « nunca ocurrirá
La presidenta de las Primeras Naciones Costeras de BC dejó clara su postura. Marilyn Slett afirmó que su grupo, que representa a casi una docena de Primeras Naciones, ha sido completamente ignorado y que el oleoducto a la costa norte de la provincia « nunca se llevará a cabo ».
Los grupos de las Primeras Naciones de Alberta también se oponen al acuerdo,
« Es frustrante que se mantengan conversaciones y no estemos presentes », declaró Kelsey Jacko, jefe de las Primeras Naciones de Cold Lake.
Dimite un diputado liberal
OTTAWA, CANADÁ – 13 DE MAYO: Steven Guilbeault, Ministro de Identidad y Cultura Canadiense y Ministro responsable de las Lenguas Oficiales, presta juramento en el Rideau Hall para la ceremonia de investidura del gabinete el 13 de mayo de 2025 en Ottawa, Canadá. El recién elegido Primer Ministro, Mark Carney, presentó a su gabinete y prometió « acciones decisivas » en su ambicioso programa económico, mientras el país se enfrenta a tensas relaciones con EE.UU. por los aranceles comerciales. (Foto de Andrej Ivanov/Getty Images)
Posiblemente la reacción más dramática vino de Steven Guilbeault, diputado liberal de Quebec, que renunció a su escaño en protesta por el acuerdo.
En un extenso comunicado publicado en Twitter, Guilbeault dijo que informó al primer ministro de su decisión el jueves, señalando que también se aparta de su papel como lugarteniente de Carney en Quebec.
Guilbeault esbozó una miríada de razones por las que el acuerdo va en contra de sus creencias.
También citó cómo el levantamiento de la prohibición de camiones cisterna en BC podría « aumentar significativamente el riesgo de accidentes en la región »
La prohibición de los petroleros fue aprobada por unanimidad por la Cámara de los Comunes en 1972 debido a la naturaleza traicionera del estrecho de Hécate, la ruta que deben seguir los petroleros. El estrecho de Hécate es conocido como la masa de agua más peligrosa de Canadá.
No hay planes fijos para la construcción de este oleoducto, pero Carney afirma que « construiremos a lo grande, construiremos rápido ».
BERLIN, GERMANY - AUGUST 26: Canadian Prime Minister Mark Carney listens as German Chancellor Friedrich Merz speaks to the media following talks at the Chancellery on August 26, 2025 in Berlin, Germany. Carney is visiting Germany, Poland and Latvia this week to reportedly speak with leaders on issues including trade, defence and energy. (Photo by Omer Messinger/Getty Images)
Ottawa und Alberta haben am Donnerstag ein brandneues Energieabkommen unterzeichnet, das bei allen Akteuren der kanadischen Politik positive und negative Gefühle ausgelöst hat.
Das Abkommen verspricht ein neues Bitumen, das von Alberta bis an die Küste von British Columbia reichen wird. Die Entscheidung hat Klimabefürworter aufgeschreckt und indigene Gruppen wütend gemacht.
Die Vereinbarung bestätigte auch, dass Carneys Regierung die vorgeschlagene Obergrenze für Öl- und Gasemissionen nicht einführen und die Bestimmungen zur « Grünfärberei » ändern wird, die seine Regierung erstmals im Haushalt der Liberalen vom 4. November angekündigt hatte.
Die Vereinbarung sieht vor, dass sowohl Ottawa als auch Alberta sich verpflichten, bis 2050 Netto-Null-Emissionen zu erreichen.
Die neue Pipeline wird zusätzlich zu der im Bau befindlichen Erweiterung der Trans Mountain-Pipeline verlegt.
was sagt Carney dazu?
Premierminister Carney lächelte, als er der umstrittenen Premierministerin von Alberta, Danielle Smith, die Hand schüttelte. Premierministerin Smith ist wegen ihrer Haltung zum Klimawandel, zur Einwanderung, zu Impfstoffen und zu Sozialprogrammen, auf die sich die Kanadier verlassen, heftig kritisiert worden.
« Im Mittelpunkt des Abkommens steht natürlich die Priorität einer Pipeline nach Asien. Das wird Kanada stärker, unabhängiger, widerstandsfähiger und nachhaltiger machen »
-Mark Carney
Carney behauptet, das Abkommen werde « die Voraussetzungen für eine industrielle Transformation schaffen » Und dass das Geschäft « vielschichtig » sei.
Probleme in BC
Die Regierung von Britisch-Kolumbien hat das Abkommen abgelehnt, das Alberta eine Ausnahmeregelung von einem auf Bundesebene verhängten Verbot einräumen würde, das Öltanker daran hindert, mehr als 12.500 Tonnen Rohöl und andere schwer abbaubare Ölprodukte als Fracht vor der Nordküste von BC zu transportieren.
Die Heiltsuk Nation erklärte, dass die Gemeinden der First Nations an der Küste « der Nullpunkt für die Gefahren von Unfällen auf dem Meer, einschließlich Ölverschmutzungen, sind und dass wir die Last des Risikos eines erweiterten Schiffsverkehrs tragen »
Auch der Premierminister von BC, David Aby, hat seine Meinung geäußert.
Die Ureinwohner sagen, dass dies « niemals geschehen wird »
Die Präsidentin der Coastal First Nations in B.C. machte ihren Standpunkt deutlich. Marilyn Slett sagte, dass ihre Gruppe, die fast ein Dutzend First Nations vertritt, völlig im Dunkeln gelassen wurde und dass eine Ölpipeline an die Nordküste der Provinz niemals realisiert werden wird ».
Auch Gruppen der First Nations in Alberta lehnen das Abkommen ab,
« Es ist frustrierend, wenn Gespräche geführt werden und wir nicht dabei sind », sagte der Häuptling der Cold Lake First Nations, Kelsey Jacko.
Liberaler Abgeordneter tritt zurück
OTTAWA, KANADA – 13. MAI: Steven Guilbeault, Minister für kanadische Identität und Kultur sowie Minister für Amtssprachen, wird am 13. Mai 2025 in Ottawa, Kanada, in der Rideau Hall bei der Vereidigungszeremonie des Kabinetts vereidigt. Der neu gewählte Premierminister Mark Carney stellte sein Kabinett vor und versprach « entschlossenes Handeln » bei der Umsetzung seiner ehrgeizigen Wirtschaftsagenda angesichts der angespannten Beziehungen des Landes zu den USA im Zusammenhang mit den Handelszöllen. (Foto von Andrej Ivanov/Getty Images)
Die vielleicht dramatischste Reaktion kam von Steven Guilbeault, einem liberalen Abgeordneten aus Quebec, der aus Protest gegen das Abkommen seinen Sitz niederlegte.
In einer ausführlichen Erklärung, die auf Twitter veröffentlicht wurde, sagte Guilbeault, dass er den Premierminister am Donnerstag über seine Entscheidung informiert habe und dass er auch seine Rolle als Carneys Stellvertreter in Quebec aufgebe.
Guilbeault führte eine Vielzahl von Gründen an, warum das Geschäft gegen seine Überzeugungen verstößt.
Er wies auch darauf hin, dass die Aufhebung des Tankerverbots in BC « das Unfallrisiko in der Region erheblich erhöhen » könnte
Das Tankerverbot wurde 1972 vom Unterhaus einstimmig beschlossen, weil die Hecate Strait, die Route, die die Tanker nehmen müssen, tückisch ist. Die Hecate Strait ist als das gefährlichste Gewässer Kanadas bekannt.
Es gibt keine festen Pläne für den Bau dieser Pipeline, aber Carney behauptet, man werde « groß bauen, wir werden schnell bauen ».
TORONTO, CANADA - NOVEMBER 7 : Canadian Prime Minister Mark Carney participates in a featured conversation on Budget 2025 with the Canadian Club Toronto on November 7, 2025 in Toronto, Ontario, Canada. (Photo by Mert Alper Dervis/Anadolu via Getty Images)
Während sich der Wettbewerb um Kanadas lukratives U-Boot-Projekt dem Ende zuneigt, sieht es so aus, als könnte Deutschland der Kandidat sein, der den Zuschlag erhält, nachdem ein norwegisches Rüstungsunternehmen die Verbindung seines Landes zur Arktis nutzt, um Kanada zu überzeugen.
« Wir verlieren gerne gegen Kanada im Eishockey. Es ist eines der Länder, gegen die wir gerne verlieren. Die kulturelle Übereinstimmung, die Nähe zur Arktis, die Mitgliedschaft in der NATO – es gibt so viele Übereinstimmungen
-Kjetil Myhra, leitender Vizepräsident für Verteidigungssysteme bei Kongsberg
Myhra erklärte gegenüber den Medien, dass sein Unternehmen bereits Experte im Aufbau von U-Boot-Infrastrukturen unter arktischen Bedingungen sei, was dieses Projekt mit Sicherheit mit sich bringen würde.
Kongsberg unterstützt das deutsche Unternehmen ThyssenKrupp Marine Systems (TKMS) bei der Bewerbung. Im Falle des Zuschlags würde das Unternehmen den milliardenschweren Auftrag zum Bau einer U-Boot-Flotte erhalten, die die arktische Küste Kanadas überwachen soll.
Eine internationale Anstrengung
Jacques Esser, Investor Relations Manager bei ThyssenKrupp Marine Systems (TKMS), geht am 20. Oktober 2025 vor dem Börsengang von TKMS in Frankfurt am Main am Logo seines Unternehmens vorbei. (Foto von Kirill KUDRYAVTSEV / AFP via Getty Images)
Was dieses Angebot so interessant macht, ist die Tatsache, dass es sich um einen Zusammenschluss der Regierungen Deutschlands und Norwegens handelt. Es hat den Anschein, dass TKMS, unterstützt von Kongsberg, sich als Teil einer Gruppe von Nationen und Privatunternehmen präsentiert, die auf das gleiche Ziel hinarbeiten.
Indem TKMS ein Unternehmen einbringt, dessen Fachwissen im Bau fortschrittlicher U-Boot-Technologie liegt, deutet Deutschland möglicherweise eine vernetzte internationale U-Boot-Flotte an.
Angesichts der ständigen Bedrohung durch Russland in den nördlichen Gewässern ist die kanadische Regierung möglicherweise geneigt, dieses Angebot anzunehmen.
Das Unternehmen Kongsberg, das bereits von TKMS unter Vertrag genommen wurde, wird den TKMS 212CD U-Booten sein ORCCA genanntes Kampfsystem zur Verfügung stellen, das in den norwegischen und deutschen U-Booten zum Einsatz kommen wird. Es wird auch in kanadischen U-Booten zum Einsatz kommen, wenn TKMS den Zuschlag erhält.
Bedarf an einer Marineflotte
Die H.M.C.S. Victoria, eines der kürzlich erworbenen Diesel- und Elektro-U-Boote Kanadas, liegt im Dock des kanadischen Marinestützpunkts Esquimalt. Die Victoria ist eines von vier U-Booten, die von der britischen Regierung gebraucht gekauft wurden. Sie wurden auf Grund gesetzt, als ein Mitglied der U-Boot-Besatzung an Bord der HMCS Chicoutimi bei einem Brand starb, der das U-Boot auf der Rückreise von England lahmlegte. | Standort: Esquimalt, British Columbia, Kanada. (Foto von Christopher Morris/Corbis via Getty Images)
Kanada befindet sich derzeit in einem Wettlauf um den Ersatz seiner veralteten U-Boot-Flotte, der Victoria-Klasse. Die Victoria-U-Boote sollen im Jahr 2035 außer Dienst gestellt werden, aber drei der vier Schiffe wurden bereits ausgemustert.
Die kanadische Regierung beabsichtigt, eine Flotte von 12 U-Booten von ausländischen Anbietern zu erwerben. Nur TKMS und das südkoreanische Unternehmen Hanwha Oceans sind noch im Rennen um den Auftrag.
Führungskräfte von Kongsberg haben sich in den letzten Monaten regelmäßig in Kanada getroffen und versucht, ihre Argumente vorzubringen. Ein Teil ihrer Argumente ist der Lebenslauf: Konsberg erhält seit Jahrzehnten kanadische Aufträge und exportiert Verteidigungstechnologie auf internationale Märkte.
Derzeit ist das Unternehmen bei der Royal Navy unter Vertrag und rüstet Zerstörer der River-Klasse mit wichtigen Komponenten und Marineschlachtraketen aus.
LONDON, ENGLAND – 10. SEPTEMBER: Das Firmenlogo von Kongsberg wird während der Security Equipment International (DSEI) im Londoner Excel am 10. September 2025 in London, England, gezeigt. Die Defence and Security Equipment International (DSEI) ist eine viertägige Messe in London, auf der Hersteller von Verteidigungsgütern aus der ganzen Welt vertreten sind. Anti-Kriegs-Demonstranten versammeln sich vor dem Gebäude, um die Veranstaltung zu verhindern. (Foto von John Keeble/Getty Images)
Kongsberg möchte auch eine Fabrik in Neufundland kaufen. Kjetil Myhra sagte gegenüber den Medien: « Die Botschaft, die wir auch hier nach Kanada tragen, lautet: Stellt sicher, dass ihr langfristige Beziehungen aufbaut, die nachhaltige Arbeitsplätze für Kanada schaffen, und nicht nur etwas, das für ein bestimmtes Programm hereinkommt, und wenn das Programm endet, verschwinden die Arbeitsplätze »
Ottawa hat am 14. November den beiden Subunternehmern vertrauliche Angebotsanweisungen übermittelt. Die kanadische Regierung hat sich geweigert, diese Anweisungen zu veröffentlichen, da sie Bedenken hinsichtlich der nationalen Sicherheit hat.
« Angesichts des sensiblen Charakters der Beschaffung einer fortschrittlichen U-Boot-Fähigkeit werden die Ausschreibungsanweisungen im Hinblick auf die nationale Sicherheit und Souveränität nicht veröffentlicht
-Nicole Allen, Sprecherin von Public Services and Procurement Canada.
Berichten zufolge heißt es in den Anweisungen, dass die Regierung bei der Bewertung der Angebote das Hauptaugenmerk auf die langfristige Wartung der Boote legen wird.