10 Gründe, warum die Nintendo Switch 2 ihr Geld wert ist und 10 Gründe, die dagegen sprechen
Alle reden über die Switch 2, aber die eigentliche Frage ist, ob sie dem Hype, den sie auslöst, gerecht wird. Es gibt viele Verbesserungen, aber einige Mängel ziehen sich immer noch hin. Es ist eine Konsole, die versucht, besser zu werden, was ihr aber nicht immer gelingt. Wenn Sie nicht klar sehen, nennen wir Ihnen zehn Gründe, warum sich das Update lohnen könnte, und zehn Gründe, warum es sich noch nicht lohnt
1. Ladezeit
Das Starten von Spielen wie Tears of the Kingdom dauert jetzt nur noch wenige Sekunden und nicht mehr eine halbe Minute. Dank des angepassten Nvidia-Chipsatzes und der internen SSD der Switch 2 stellen die Benutzer eine deutliche Reduzierung der Ladezeiten in den Menüs und beim Gameplay fest.
2. Akkulaufzeit
Der Nachfolger des ursprünglichen Switch hält viel besser mit. Dank der Optimierung der internen Komponenten und des Systemmanagements kann die Switch 2 mit einer vollen Ladung 9 Stunden erreichen. Das ist deutlich besser als die begrenztere Obergrenze von 6,5 Stunden des Startgeräts.
3. Ein größerer LCD-Bildschirm mit HDR
Ein 7,9-Zoll-LCD-Bildschirm ersetzt den OLED-Bildschirm, aber es handelt sich nicht um einen Rückschritt. Dieses Panel unterstützt die 1080p-Auflösung, HDR10 und 120Hz VRR, um ein flüssigeres Gameplay und einen satteren Kontrast in den Handheld-Modus zu bringen. Der größere Bildschirm macht die Visualisierung lebendiger und das Gameplay flüssiger als je zuvor.
4. Joy-Con-Griff
Bei langen Spielsitzungen werden die Controller schnell müde. Das neue Design der Joy-Con schafft hier unauffällig Abhilfe durch eine gebogene Rückseite und eine rutschfeste Textur. Es handelt sich nicht um eine Neugestaltung, aber Vergleichstests mit dem Original zeigen eine deutliche ergonomische Verbesserung, selbst bei breiteren Händen und längeren Fingern.
5. Aufwärtskompatibilität
Abwärtskompatibilität ist nicht immer eine Selbstverständlichkeit, aber Nintendo hat sie schon früh bestätigt. Die physischen Patronen und digitalen Käufe des ursprünglichen Ökosystems der Switch werden beibehalten, damit die Nutzer ihre Bibliotheken nicht neu aufbauen müssen. Dies ist eine Entscheidung, die von einem seltenen Engagement für Kontinuität in einem Markt zeugt, der normalerweise durch Veralterung gedeiht.
6. Speicheroptionen
Der Speicher war in der ursprünglichen Version der Switch eine diskrete Frustration. Die neue Konsole erhöht den internen Speicherplatz auf 256 GB und unterstützt microSD-Karten mit einer Größe von bis zu 2 TB. Für Spieler, die mit Xenoblade, Metroid und Titeln von Drittanbieternjonglieren , entspricht diese Änderung endlich den modernen Anforderungen an Spieldateien.
7. Online-Funktionen
Nintendos Online-Konsole hinkt Sony und Microsoft seit Jahren hinterher. Obwohl sie sich noch in der Entwicklung befindet, zeigt die Switch 2 mit schnelleren Downloads und einer stabileren Sprachkonnektivität durch die Integration von Anwendungen Zeichen des Aufholens. Sie ist weit weniger frustrierend als die Online-Struktur der vorherigen Generation.
8. 4K-Auflösung in der Dockingstation
Zum Start kann die Switch 2 im verbundenen Modus eine Auflösung von 4K anzeigen. Dies ist eine große Veränderung gegenüber dem 1080p-Limit des Vorgängers. Spiele werden auf größeren Bildschirmen deutlich schärfer dargestellt, wobei Drittanbieter-Ports am meisten davon profitieren. Auch die dynamische Skalierung verbessert die visuelle Qualität.
9. Exklusive Spieltitel
Mario Kart World wird am 5. Juni 2025 als echter Exklusivtitel für Switch 2 und als Vorverkaufsmodell des Systems veröffentlicht. Metroid Prime 4: Beyond wird in einer verbesserten Ausgabe erscheinen, bleibt aber plattformübergreifend. Exklusivtitel von Drittanbietern wie Elden Ring: Tarnished Edition und Hyrule Warriors: Reclaiming Era vervollständigen den Katalog.
10. Vereinfachte Benutzeroberfläche
Switch 2 verfügt über eine modernere Benutzeroberfläche mit einer besseren Ordnerorganisation, schnelleren Übergängen und anpassbaren Layouts. Zugegeben, die ursprüngliche Benutzeroberfläche war einfach, aber diese Version vereint Klarheit und Effizienz. Dies ist besonders bei der Verwaltung großer Bibliotheken und digitaler Downloads von Vorteil.
Trotz all dieser Fortschritte bleiben einige vertraute Frustrationen und neue Fehltritte bestehen. Hier beginnt der Switch 2 seinen Vorteil zu verlieren.
1. Höherer Einzelhandelspreis
Indem sie den Einführungspreis der ursprünglichen Konsole um fast 100 $ erhöht, nähert sich die Switch 2 der digitalen Ausgabe der PlayStation 5 an. Obwohl die hinzugefügten Funktionen helfen, einen Teil der Erhöhung zu rechtfertigen, scheint der Wert für diejenigen, die nur gelegentlich spielen oder bereits ein funktionierendes Modell der ersten Generation besitzen, gering zu sein.
2. Spiele mit begrenztem Start
Die Einführungslineups machen oder brechen die Aufregung der Early Adopters. Obwohl die Switch 2 über einige Exklusivtitel verfügt, stützt sie sich weitgehend auf Portierungen und Cross-Gen-Veröffentlichungen. Viele große Titel werden erst in einigen Monaten erscheinen. Die Wartezeit zwischen den großen Markteinführungen könnte sich länger anfühlen als erwartet.
3. Zerbrechliche Bauqualität
Selbst mit neuen Funktionen scheint die physische Hülle immer noch anfällig zu sein. Demontagen und erste Falltests zeigen, dass der Bildschirm und die Joy-Con-Schienen weiterhin anfällig für Risse und Verformungen sind. Nintendo hat wieder einmal Eleganz vor Robustheit gestellt, was ungeschickte Benutzer dazu bringen könnte, schnell in Schutzvorrichtungen von Drittanbietern zu investieren.
4. Ungeschickte Bluetooth-Audio-Unterstützung
Bluetooth-Audio wird technisch unterstützt, ist aber alles andere als transparent. Die Nutzer haben oft Probleme mit dem Pairing oder Verbindungsabbrüchen, insbesondere mit Headsets, die nicht von Nintendo stammen. Das System verfügt immer noch nicht über eine native Optimierung für niedrige Latenz, so dass viele Nutzer auf USB-Sticks oder Adapter von Drittanbietern zurückgreifen müssen, um beim Spielen einen verzögerungsfreien Ton zu erhalten.
5. Unterstützung durch Dritte
Große Namen wie Ubisoft und Capcom haben Titel versprochen, aber viele AAA-Entwickler sind vorsichtig. Einige Studios führen Hardwarebeschränkungen oder eine zersplitterte Nutzerbasis als Grund für ihre Verzögerung an. Solange die Akzeptanz durch Dritte nicht größer ist, besteht die Gefahr, dass sich die Bibliothek zu stark auf Nintendos geistiges Eigentum stützt.
6. Die Rückkehr des Joy-Con-Drifts
Trotz kleinerer struktureller Änderungen bestätigen die ersten Berichte von Demontageexperten und Reparaturwerkstätten ein bekanntes Problem: die Drift des Sticks. Dieses Problem trat bereits bei der ersten Switch auf und scheint noch nicht behoben zu sein. Ohne eine komplette Überarbeitung des Analogsticks bleibt die langfristige Haltbarkeit fraglich, vor allem im Handheld-Modus.
7. Begrenzte Integration von Voice-Chat
GameChat fügt dem Gerät über einen neuen "C"-Knopf einen Sprach- und Videochat hinzu. Er ist jedoch auf Nintendo Switch Online beschränkt und funktioniert nur mit Freunden. Bei einigen Titeln werden die Spieler weiterhin über die Companion App geleitet. Im Vergleich zu PS5 und Xbox wirkt das Setup ungeschickt und es mangelt an einer agnostischen Integration von Spielen.
8. Schlechtes System für die Sicherung in der Cloud
Die Sicherungsdaten bleiben zum Teil hinter einer Abonnement-Paywall verschlossen. Und was ist noch schlimmer? Nicht alle Spiele unterstützen das Speichern in der Cloud, auch nicht die der nächsten Generation. Titel wie Pokémon und Animal Crossing setzen Grenzen, die die Sicherungs- und Übertragungsoptionen erschweren. Das ist ein Schwachpunkt in Nintendos Ökosystem.
9. Minimale Verbesserung der Bahnsteige
Die Dockingstation unterstützt nun die 4K-Ausgabe mit HDR und enthält einen eingebauten Lüfter, zwei willkommene Ergänzungen. Allerdings verfügt das Basismodell immer noch nicht über einen Ethernet-Anschluss, der den High-End-Versionen vorbehalten ist. Es wurden keine Verbesserungen des internen Speichers oder der Verarbeitung bestätigt, wodurch die Funktionalität eingeschränkt wird.
10. Begrenzte Unterstützung für natives Streaming
Die Switch 2 verfügt nicht über die Integration von Twitch- oder YouTube-Streaming, eine Funktion, die bei konkurrierenden Plattformen mittlerweile Standard ist. Die Erfassung von Gameplay erfordert Hardware von Drittanbietern oder Downloads nach der Aufnahme. Diese Einschränkung entfernt Nintendo weiterhin von der wachsenden Kultur des Live-Streamings, die andere Konsolen mittlerweile direkt aus der Verpackung heraus unterstützen.