14 Konzepte, die kläglich scheiterten oder einfach nie in Serie produziert wurden
Ein nuklearbetriebenes Auto? Das versprach Ford im Jahr 1957. Beim Nucleon-Konzept ging es um Langstreckenfahrten, wobei ein winziger Reaktor Tausende von Kilometern pro Ladung versprach. Doch die kompakte Nukleartechnik kam nie zum Einsatz. Sicherheitsbedenken und behördliche Albträume besiegelten das Schicksal des Nucleon, noch bevor es das Zeichenbrett verlassen hatte.
Google Glass
Die 2013 eingeführte Google Glass sollte der erweiterten Realität ein Gesicht geben (im wahrsten Sinne des Wortes). Es fiel jedoch schnell aus den Tech-Kreisen heraus. Erstens wegen Datenschutzbedenken und zweitens wegen des horrenden Preises von 1.500 Dollar. Der endgültige Hammerschlag war, dass das Etikett "Glasshole" es gesellschaftlich verstrahlt hat. Die Idee war kühn, aber die Ausführung war gesellschaftlich zum Scheitern verurteilt.
Der Apple Newton
1993 brachte Apple den Newton auf den Markt, einen der ersten Personal Digital Assistants (PDAs). Das Gerät war jedoch zu sperrig und zu teuer, und seine Handschrifterkennung blieb hinter den Erwartungen zurück. Der Silberstreif am Horizont ist, dass die technische DNA des Newton nicht verschwunden ist, denn er legte im Stillen den Grundstein für die heutigen iPhones.
DeLorean DMC-12
Betamax-Bänder
LaserDisc
Noch vor der DVD begeisterte LaserDisc die Cineasten mit gestochen scharfem Bild und sattem Ton. Und auch hier war sie besser als VHS, aber die 12-Zoll-Discs waren teuer und klobig. Die VHS hat sich durchgesetzt, weil sie kleiner und billiger war und sich deshalb länger gehalten hat. Trotz der Stärken der LaserDisc gewann die VHS. Nochmals. VHS=2
Der Segway
HD DVD
Sony MiniDisc
Google Wave
Die Concorde
Der Sinclair C5
Neue Cola
Microsoft Zune
Wettbewerb ist toll, aber die Ergebnisse sind nicht immer gut für den Konkurrenten. Nehmen wir zum Beispiel den Versuch von Microsoft, 2006 mit dem Zune dem iPod Konkurrenz zu machen. Die klobige Software und das vage Branding des Zune ließen die Nutzer unbeeindruckt, und die Funktionen zur gemeinsamen Nutzung waren nicht ausreichend. Trotz ständiger Aktualisierungen wurde der Zune-Store 2012 geschlossen.