Manche Autos sind so nah am Boden konstruiert, dass selbst kleine Unebenheiten Aufmerksamkeit erfordern. Die tiefe Sitzposition verbessert die Bodenhaftung und das Handling, sodass sich die Fahrer sportlicher fühlen und besser auf das Lenkrad reagieren können. Allerdings verändert dieselbe Konstruktion auch das Fahren im Alltag, da steile Auffahrten vorsichtige Winkel erfordern und Bodenwellen zu unvermeidbaren Gefahren werden können. Werfen wir also einen Blick auf 20 Autos, die so niedrig gebaut wurden, dass sie fast den Bürgersteig berühren.
1. Lamborghini Aventador SVJ
Der Lamborghini Aventador SVJ treibt das Low-Engineering an seine Grenzen, mit einer Aerodynamik, die darauf ausgelegt ist, die Karosserie einige Millimeter über der Straße zu halten. Diese Position wird durch ein aktives Aufhängungssystem verstärkt, das sich mit zunehmender Geschwindigkeit versteift, um sicherzustellen, dass das Auto fest auf dem Boden bleibt.
2. Ferrari 488 Pista
Ferrari hat den 488 Pista so konstruiert, dass jedes Element zu einem niedrigeren und stabileren Fahrverhalten beiträgt. Die für den Rennsport abgestimmte Aufhängung senkt das Chassis für ein Handling auf Rennstrecken-Niveau ab, indem die Frontlippe knapp über dem Asphalt positioniert wird. Diese aerodynamische Linie setzt sich am Heck fort, wo der Diffusor die Luft nur wenige Zentimeter über dem Boden kanalisiert.
3. McLaren 720S
Im Rennstreckenmodus senkt sich der McLaren 720S mit hydraulischer Präzision ab und verringert den Abstand zwischen der Kohlefaser und dem Asphalt. Sogar das abgesenkte Profil des Innenraums trägt dazu bei, indem es die Luft über den Kopf leitet, damit Geschwindigkeit und Handling perfekt aufeinander abgestimmt bleiben.
4. Porsche 911 GT3 RS
Dieses Auto ist auf eine tiefe und stabile Sitzposition ausgelegt, angefangen mit einem festen Karbon-Flügel, der an seine minimale Karosseriehöhe angepasst ist. Der Frontspoiler befindet sich daher nur wenige Zentimeter über dem Boden und die für die Rennstrecke abgestimmten Stoßdämpfer halten die Federung fest zusammengedrückt. Dadurch können die verlängerten Seitenschweller nahe an der Oberfläche liegen, ohne zu schleifen.
5. Ford GT
Im Race-Modus senkt die einstellbare Federung des Ford GT das Auto deutlich ab und bringt die Karosserie näher an den Asphalt. Außerdem ist die lange Nase, die von einem Splitter gekrönt wird, kurz davor, über den Asphalt zu kratzen, während die niedrige Position des Cockpits die Stabilität verstärkt.
6. Chevrolet Corvette Z06 (C7)
Bei der Chevrolet Corvette Z06 der C7-Generation arbeitet ein Splitter aus Kohlefaser im Tandem mit einem vorderen Überhang, der so konstruiert ist, dass er eine hohe Abstützkraft erzeugt. Das Ganze mündet in Seitenschürzen, die die Konturen der Karosserie mit nahezu berührungsloser Präzision nachzeichnen.
7. Audi R8 V10 Performance
Das Design des Audi R8 V10 Performance mit seinem Mittelmotor sorgt natürlich dafür, dass das Gewicht zentriert und stabilisiert wird. Die tief platzierten seitlichen Lufteinlässe sorgen für eine effiziente Kühlung, und die Heckschürze reicht fast bis zur Fahrbahn.
8. Nissan GT-R Nismo
Beim Nissan GT-R Nismo befindet sich ein Frontsplitter aus Karbon so nah am Asphalt, dass selbst kleine Bodenwellen Aufmerksamkeit erfordern. Außerdem verlängern seine ausgedehnten Seitenschürzen das niedrige, aerodynamische Profil an den Seiten. Der lange Radstand und das steife Fahrwerk verhindern unerwünschte Höhenunterschiede.
9. Mercedes-AMG GT R Pro
Um den Schwerpunkt niedrig zu halten, verlässt sich der Mercedes-AMG GT R Pro auf eine starre Aufhängung mit Federn, die auch die Frontlippe den Asphalt streifen lässt. Außerdem beginnt ein verlängerter Heckdiffusor, sich der Oberfläche zu nähern, und in engen Kurven taucht die Nase noch tiefer ein.
10. Acura NSX
Im Acura NSX gibt die tiefergelegte Fahrgastzelle sofort den Ton für die Leistung an. Von hier aus fließt der verlängerte vordere Überhang in einen aerodynamischen Unterboden, der über dem Asphalt positioniert ist und für eine reibungslose Luftzirkulation unter dem Auto sorgt. Weiter hinten senkt eine aktive Federung die Position bei hohen Geschwindigkeiten.
11. Lotus Evora GT
Der Lotus Evora GT nutzt ein leichtes Chassis und verwandelt es in einen sichtbaren und fühlbaren Vorteil. Außerdem münden seine kurzen Überhänge in einen tiefen Frontsplitter, der die Luft sauber zerteilt, während die Seitenlängsträger so nah beieinander liegen, dass sie bereit scheinen, die Fahrbahn zu streifen.
12. Jaguar F-Type SVR
Der Frontsplitter dieses Wagens ist sehr tief in der Stoßstange platziert, was sofort die Bodenfreiheit verringert und die Aerodynamik fördert. Dieser Effekt setzt sich in den ausgestellten Seitenschwellern fort, die das Gesamtprofil des Autos optisch absenken.
13. Aston Martin Vantage
Die muskulösen Kotflügel umschließen die Räder eng und verleihen dem Vantage ein stabiles, gepflanztes Aussehen. hinten senkt eine auf die Leistung abgestimmte Aufhängung das Niveau weiter ab, wodurch der Aston Martin ausbalanciert und fest mit der Straße verbunden bleibt.
14. BMW M4 CSL
Der vordere Stoßfänger gräbt niedrige Kanäle, um einen effizienten Luftstrom zu ermöglichen, und gibt so den Ton für die aggressive Haltung des BMW M4 CSL an. Selbst die Seitenschweller verlaufen fast parallel zum Asphalt und werden durch eine im Vergleich zur Standardkonfiguration des M4 tiefer gelegte Federung ergänzt.
15. Dodge Viper ACR
Bei der Dodge Viper ACR tritt der Freiraum in den Hintergrund, da das Aerodynamikpaket für die Rennstrecke alles näher an den Asphalt bringt. Außerdem halten die Schraubenfedern die Karosserie in engen Kurven auf gleicher Höhe, wodurch die geringe Höhe in einen funktionalen Vorteil umgewandelt wird.
16. Lexus LC 500
Der Lexus LC 500 zeigt eine niedrige, selbstbewusste Präsenz, die die Aufmerksamkeit auf sich zieht, sobald er auftaucht. Seine Coupé-Karosserie ist nah am Boden, wodurch der vordere Stoßfänger präzise an den Asphalt herangeführt wird. Dieses niedrige Profil setzt sich an den Seiten fort, wo sich die Schilder perfekt um die Reifen winden.
17. Alfa Romeo 4C
Dieses Auto nutzt seine Konstruktion aus Karbonrohren, um die gesamte Karosserie bemerkenswert niedrig zu halten. In Verbindung mit der Leichtbauweise, die den unnötigen Federweg der Aufhängung begrenzt, arbeitet jedes Element zusammen, um den 4C fest und nah an der Straße zu halten und so ein lebendiges und verbundenes Fahrgefühl zu vermitteln.
18. Pagani Huayra BC
Der Pagani Huayra BC platziert seinen Karbonsplitter nur wenige Millimeter über dem Asphalt, was ihm von Anfang an ein extrem niedriges Profil verleiht. Die aktive Federung senkt die Fahrhöhe weiter ab, während die breite Sitzposition die Flügel um die Räder drückt.
19. Koenigsegg Jesko
Der Koenigsegg Jesko wurde für extreme Leistungen auf der Rennstrecke entwickelt und verwendet eine hydraulische Federung, die das Auto bei Hochgeschwindigkeitsfahrten absenkt. Mit einem tiefen Frontsplitter ausgestattet, kanalisiert er die Luft knapp über der Oberfläche. Schließlich umschließen die breiten Karosserieteile die massiven Reifen eng.
20. Bugatti Chiron Pur Sport
Im Rennstreckenmodus senkt der Bugatti Chiron Pur Sport seine Karosseriehöhe erheblich ab, was seine Haltung sofort verändert. Diese Absenkung bringt den vorderen Karbonsplitter näher an den Asphalt, während die niedrigen seitlichen Lufteinlässe die Luft direkt dorthin bringen, wo sie gebraucht wird.