Das Design von Autos wies früher Merkmale auf, die damals wahrscheinlich sinnvoll waren, uns heute aber ratlos machen. Was früher innovativ erschien, ist heute in die Jahre gekommen und unpraktisch und unbeholfen geworden. Diese Eigenschaften können Sie zum Lachen oder zum Grinsen bringen. Oder vielleicht verspüren Sie sogar einen Hauch von Nostalgie. Während sich die Technologie weiterentwickelt, werfen wir einen Blick auf 20 Funktionen, die uns in die Gegenwart geführt haben.
1. Belüftungsfenster (Wing Windows)
Öffnen Sie ein winziges Glasdreieck und Sie erhalten das, was früher eine erstklassige Belüftung war. Lüftungsfenster erlebten ihre Blütezeit Mitte des 20. Jahrhunderts, als Klimaanlagen noch nicht alltäglich waren. Heute sind sie unpraktisch, anfällig für Undichtigkeiten und Windgeräusche, weshalb niemand diese Minifenster vermisst.
2. Manuelle Fensterheber
Die manuellen Kurbeln verschwanden, als elektrische Fensterheber Anfang der 2000er Jahre zur Norm wurden. Das Drehen dieser Griffe mag nostalgisch klingen, ist aber heute eine lästige Pflicht. Sie sind umständlich und langsam, vor allem in engen Räumen oder auf den Rücksitzen. Stellen Sie sich die Frage: Warum kurbeln, wenn Sie einfach nur den Knopf drücken müssen?
3. Kassettenlaufwerke
Erinnern Sie sich noch an das Zurückspulen mit einem Bleistift? Kassettendecks waren die Geburtshelfer von Mixtapes, aber neben der Streaming-Technologie sind sie nur noch Dinosaurier. In den 2010er Jahren wurden sie von den meisten Autos ganz abgeschafft. Sie sind mit den heutigen Medien nicht mehr kompatibel und es gibt keinen Grund, sie wieder auf den neuesten Stand zu bringen, es sei denn, man hortet Kassetten.
4. Versenkbare Scheinwerfer
Ja, Klappscheinwerfer waren elegant, aber sie haben nichts Intelligentes mehr an sich. Diese Designikonen der 1980er Jahre, wie die des Mazda RX-7 oder der Corvette C4, waren in der Theorie aerodynamisch, aber in der Praxis schrecklich. Die Motoren versagten und die Deckel blieben stecken. Moderne Sicherheitsvorschriften haben sie dann beseitigt.
5. Feuerzeuge und Aschenbecher
Früher war es normal, sich auf der Straße anzuzünden, und so wurden Autos mit eingebauten Feuerzeugen und Aschenbechern ausgestattet. Aufgrund der Brandgefahr und gesundheitlicher Bedenken wurden sie jedoch abgeschafft. Sie wurden durch USB-Anschlüsse und Ablageschalen ersetzt. Besserer Atem und sauberere Kabinen machen es schwer, den Fortschritt zu bestreiten.
6. Sitzbänke vorne
Stellen Sie sich eine Limousine mit einem Sofa auf dem Vordersitz vor. Das ist die altmodische Sitzbank, die man in klassischen Chevrolets und großen Buicks findet. Obwohl sie Platz für drei Personen bietet, fehlt es ihr an Unterstützung und Airbagzonen. Moderne Autos legen Wert auf Sicherheit und Schalensitze. Ihre Wirbelsäule und die Seitenairbags stimmen zu.
7. Manuelle Türverriegelung
Auf die andere Seite des Sitzes gehen, um die Beifahrerseite zu verriegeln? Nein. Manuelle Schlösser verschwanden schnell, als in den 1990er Jahren Zentralverriegelungssysteme die Oberhand gewannen. Sie sind unpraktisch, vor allem für Familien oder Stadtbewohner. Die Bequemlichkeit eines Druckknopfes überwiegt jedes Mal diese lästige Schräglage.
8. CD-Player
Es gab eine Zeit, in der es futuristisch erschien, eine Compact Disc in den Player zu schieben. Und heute? Heute ist es ein sperriges und kratzanfälliges Relikt. In den späten 2010er Jahren, als Bluetooth und digitale Bibliotheken immer beliebter wurden, verschwanden diese Player immer mehr. wenn Sie nicht gerade einen Mix aus den 90er Jahren mit sich herumtragen, sollte Ihr Armaturenbrett keinen solchen Schlitz haben.
9. Kurbelstarter
Kurbelstarter waren vor den 1930er Jahren die Norm, bevor elektrische Anlasser diese Aufgabe übernahmen. Die Fahrer zogen kräftig und hofften auf einen Funken, während sie beteten, dass es keinen Flammenrückschlag geben würde - buchstäblich. Sie waren gefährlich und verursachten Handgelenksfrakturen. Sie würden sich doch nicht mit Ihrem Auto auf dem Weg zur Arbeit anlegen wollen, oder?
10. Externe Funkantennen
Die wackeligen und leicht zu brechenden Außenantennen fallen als schmerzhafte Daumen auf. Bis in die 1990er Jahre beliebt, knickten sie oft in Autowaschanlagen oder bei Stürmen ein. Moderne Fahrzeuge verbergen die Antennen oft in ihren Fenstern oder verwenden Haifischflossen. Weniger Brüche und mehr "Finde die statische Elektrizität"-Spiele
11. Physische Knöpfe für die Lautstärke des Radios
Das Drehen eines Zifferblatts konnte befriedigend sein, doch heute ist es vor allem Nostalgie. Jahrzehntelang waren analoge Knöpfe auf den Armaturenbrettern zu finden, bis sie von Touchscreens abgelöst wurden. Sie boten zwar Präzision, aber sie nutzten sich ab und verschmutzten. Die Tasten am Lenkrad und die Sprachsteuerung? Das ist der Ort, an dem der Lautstärkeregler heute seinen Platz hat.
12. Manuelle Choke-Steuerungen
Lassen Sie den Choke gleiten und starten Sie den Motor, in der Hoffnung, dass das Luft-Kraftstoff-Gemisch stimmt. Vergasermotoren griffen auf dieses Kaltstartritual zurück, bis es in den 1980er Jahren durch die elektronische Kraftstoffeinspritzung abgelöst wurde. Zu viel Choke, und der Motor ertrank. Zu wenig, und er spuckte. Sie brauchen diese Rätsel nicht.
13. Autotelefone
In den 1980er und frühen 1990er Jahren waren Autotelefone sperrig, teuer, kabelgebunden und stellten ein Statussymbol dar. In Luxuslimousinen eingebaut, kosteten sie ein Vermögen und funktionierten außerhalb der Großstadtgebiete kaum. Heute ist Bluetooth da und braucht weder eine eigene Antenne noch eine Tasche in Ihrem Kofferraum.
14. Manuelle Lenkung (ohne Servolenkung)
Drehen Sie das Lenkrad eines geparkten Lastwagens aus den 60er Jahren und spüren Sie, wie Ihre Schulter brennt. Vor der hydraulischen Servolenkung war das Lenken eine Sache der Muskeln. Sie war bis in die 70er Jahre hinein in sparsamen Autos üblich. Heute dominiert die elektrische Servolenkung. Sie ist leichter und viel schonender für Ihre Handgelenke.
15. Flossen
Flamboyant und völlig nutzlos: Heckflossen erlebten in den 1950er Jahren einen kometenhaften Aufstieg - denken Sie nur an den Cadillac Eldorado oder den Dodge Royal. Von Kampfflugzeugen inspiriert, fügten sie keinerlei Funktion hinzu und störten die Aerodynamik. Der Stil war wichtiger als der gesunde Menschenverstand. Die Designer zogen weiter und alle anderen taten es ihnen gleich.
16. Nicht klappbare Lenksäulen
Wenn Sie mit einem alten Auto einen Unfall haben, kann die Lenksäule Sie aufspießen. Vor 1967 waren die meisten Fahrzeuge nicht mit einer klappbaren Lenksäule ausgestattet. Dann traten die Sicherheitsstandards in Kraft. Heute lassen sich die Säulen bei einem Aufprall zusammenklappen, um Brustverletzungen zu reduzieren. Die Metallspitze der alten Armaturenbretter? Nein, danke.
17. Druckknopf-Übertragungen (z. B. Teletouch)
Das Aussehen ist nett, aber die Bedienung ist schlecht. Der Teletouch von Ford aus dem Jahr 1958 montierte die Getriebeknöpfe in der Mitte des Lenkrads. Die Fahrer tasteten sich heran und die Mechaniker stöhnten. Das System verwirrte die Benutzer und fiel oft aus. Spielerische Technologien überleben selten, wenn sie nicht praktisch sind. Diese ist nun eine Fußnote in der Geschichte des Getriebes.
18. Digitale Tachometer (frühe Versionen)
Die ersten digitalen Geschwindigkeitsmesser aus den 1980er Jahren sahen zwar futuristisch aus, waren aber nicht klar genug. Die Zahlen blinkten und hüpften, und wenn sie dem Sonnenlicht ausgesetzt waren, verschwanden sie. Die Fahrer verpassten oft die Messwerte. Es ist nicht wünschenswert, die Augen zusammenzukneifen, wenn man mit 65 km/h fährt. Einige moderne Versionen funktionieren besser, aber diese pixeligen Pioniere haben sich nicht durchgesetzt.
19. Ausziehbare Autoradios
Sie schieben es hin und her, nehmen es mit - ist das Problem gelöst? Nicht ganz. Die in den 90er Jahren zur Diebstahlsicherung beliebten herausnehmbaren Radios waren sperrig und leicht herunterzufallen. Heute sind Autos mit eingebauten Infotainment-Systemen und Wegfahrsperren ausgestattet. Im Jahr 2025 wird niemand mehr ein Autoradio herausreißen.
20. Verzierungen der Haube
Motorhaubenverzierungen standen einst für Luxus, vom Rolls-Royce Spirit bis zum sprunghaften Jaguar, aber sie verursachten auch Verletzungen und gingen leicht kaputt. Außerdem zogen sie Diebe an. Moderne Sicherheitsvorschriften haben von den Protuberanzen abgeraten. Heute sind die Namensschilder bündig und die Zeit des "Schau mich an" ist vorbei.