Den Begriff "Wohnzimmer" gab es nicht immer. Früher nannte man es "Wohnzimmer" - ein Raum, der für offizielle Besuche oder manchmal sogar für Totenwachen reserviert war. Nach einer Welle von Entbehrungen und Verlusten kam es zu einem kulturellen Wandel. Die Menschen wollten, dass sich ihr Zuhause lebendiger und verbundener anfühlt. So wurde das "Wohnzimmer" geboren - ein Raum, in dem man sich versammeln, entspannen und tatsächlich leben kann. Diese Idee hat sich durchgesetzt, aber es ist wichtig, wie man den Raum einrichtet. Manche Grundrisse wirken mühelos. Andere verwandeln den Raum in ein Labyrinth. Der Unterschied? Es kommt auf die Einrichtung an, und hier sind 14 Optionen: sieben, die funktionieren, und sieben, die nicht funktionieren.
Offener Grundriss mit definierten Zonen
Kombination aus Sektionssofa und Schwebeteppich
Ein Sektionssofa sorgt für Komfort und Zusammenhalt, denn es hält alle zusammen, ohne die Wände zu verkleiden. Der schwimmende Teppich sorgt für Gemütlichkeit und verleiht dem Raum ein verankertes Gefühl. Familien und Spieleabend-Champions - das ist etwas für Sie. Bonus: Er verhindert, dass der Raum wie eine Möbelausstellung aussieht.
Fensterorientiertes Layout für natürliches Licht
Gesprächskreis um einen Couchtisch
Kaminbetonte Symmetrie
Hier steht der Kamin im Mittelpunkt. Stellen Sie Sofas und Stühle gleichmäßig um dieses warme Herzstück herum auf, um ein formelles und einladendes Ambiente zu schaffen. Ergänzen Sie die Einrichtung mit Kunstwerken oder eingebauten Regalen über dem Kaminsims. Diese zeitlose Einrichtung kommt in traditionellen Häusern gut zur Geltung und lässt kühle Nächte wie eine Seite aus einem Roman erscheinen.
Doppeltes Layout mit Arbeitsbereichsecke
Kompaktes Layout mit vertikaler Lagerung
Übergroße Möbel auf kleinem Raum
Riesige Sofas und sperrige Stühle in einem bescheidenen Raum? Das ist ein großes Design, lassen Sie es. Große Möbelstücke verbrauchen Platz, behindern die Laufwege und machen die Bewegung umständlich. Statt Komfort gibt es tägliche Umwege. Der Raum fühlt sich eher wie ein Hindernisparcours als wie eine Oase an. Lassen Sie die Größe nicht den Fluss sabotieren.
TV gegenüber einem Fenster platziert
Blendung. Blinzeln. Verdunkelungsvorhänge mitten am Tag. Ein Fernseher, der gegenüber einem Fenster steht, scheint in Ordnung zu sein - bis die Spiegelung den Bildschirm einnimmt. Sie stören das Gleichgewicht des Raums und machen das Fernsehen zu einer lästigen Pflicht. Für eine bessere Sicht lohnt es sich, den Standort des Bildschirms zu überdenken.
Alle Möbel gegen die Wände geschoben
Die große leere Mitte? Das ist keine Tanzfläche. Wenn man alles an die Wände drückt, entstehen kalte, unzusammenhängende Sitzgelegenheiten. Dem Raum fehlt es an Intimität und er wirkt ohne einen Mittelpunkt halbfertig. Auf diese Weise wirkt der Raum eher wie ein Wartezimmer als wie ein Wohnraum. Das Hereinholen von Stücken zieht auch Ihre Gäste an.
Verkehrsfluss durch Sitzgelegenheiten blockiert
Wenn man über einen Stuhl klettern oder sich hinter einen Stuhl quetschen muss, nur um die Küche zu erreichen, ist das eine schlechte Lösung. In solchen Fällen verwandelt die Planung bequeme Sitzgelegenheiten in alltägliche Hindernisse, die den Weg versperren, Zehenspitzen verursachen und zum versehentlichen Verschütten einladen. Ein klarer Fluss ist zuerst bequem, also halten Sie die Wege offen.
Eine riesige Couch und sonst nichts
Schwimmend aufgestellter Fernseher ohne Verankerungselemente
Überfrachtetes Layout ohne klaren Schwerpunkt
Zu viele Stühle. Überfüllte Ecken. Und kein visuelles Zentrum. Diese chaotische Anordnung überfordert die Sinne und verwirrt die Gäste. Wo soll man sitzen? Wohin soll man blicken? Es ist schwer, sich zu entspannen, wenn alles um die Aufmerksamkeit konkurriert. Vereinfachen und klären Sie. Auf diese Weise wird der Raum (und Ihr Geist) es Ihnen danken.