Die 7 besten Visualisierungen der Zukunft und die 7 dystopischen oder apokalyptischen
Was kommt Ihnen in den Sinn, wenn Sie an die Zukunft denken? Vielleicht ist es eine saubere, vernetzte Stadt voller Innovationen - oder vielleicht ist es eine bröckelnde, vom Chaos geprägte Welt. In dieser Liste sehen Sie beide Möglichkeiten anhand von vierzehn Visualisierungen. Sieben spiegeln Fortschritt und Hoffnung wider. Sieben geben Anlass zur Sorge darüber, was stattdessen auf uns zukommen könnte. Dies sind keine Vermutungen oder Fantasien. Sie beruhen auf echten wissenschaftlichen Erkenntnissen, Design und Erzählungen. Jede einzelne beeinflusst, wie wir denken, wählen, bauen und uns anpassen. Sie haben sie wahrscheinlich schon in Klassenzimmern, Nachrichten oder Filmen gesehen, ohne sich ihrer Wirkung bewusst zu sein. Beginnen wir mit den besten Visualisierungen der Zukunft, die auf Möglichkeiten und sinnvollen Absichten beruhen.
"Wanderer"
Die Stimme von Carl Sagan erklingt in einem stillen Sonnensystem, während Bilder von Mars und Europa erscheinen. Diese Planetenoberflächen wurden mit aktuellen Daten der NASA und der ESA rekonstruiert. Im Jahr 2014 nutzte Erik Wernquist dieses Bildmaterial, um einen Film zu drehen, der die Visionen der Menschen von der Zukunft der Weltraumforschung weiterhin prägt.
"Zeitraffer der Zukunft"
Das Universum entfaltet sich rasant, wenn John Boswells visuelles Epos 2019 vom ruhigen Ende unseres Sonnensystems zum Hitzetod des Kosmos führt. Es stützt sich auf Daten der NASA und des Fermilab und verbindet Astrophysik und Musik. Das Ergebnis hat Millionen von Menschen erreicht und wird in vielen Klassenzimmern verwendet.
"Die nächsten USA" (Pew Research)
"NASA-Umweltvisualisierungen"
"Stadt der Zukunft" (MIT Senseable City Lab)
Das Senseable City Lab des MIT stellt sich die Funktionsweise von Städten neu vor. Projekte wie Copenhagen Wheel und TrashTrack sammeln Echtzeitdaten aus der alltäglichen Infrastruktur. Diese Tools werden in Zusammenarbeit mit globalen Partnern wie Singapur und Mailand entwickelt. Die Forschung des Labors beeinflusst die Stadtplanung durch die Gestaltung anpassungsfähigerer und nachhaltigerer städtischer Umgebungen.
"Klimaspirale"
Anstatt zu steigen oder zu fallen, winden sich die Linien spiralförmig nach außen. Ed Hawkins entwarf diese Visualisierung 2016 unter Verwendung von NOAA- und NASA-Temperaturdaten. Sie zeigt den Trend der globalen Erwärmung durch sich ausdehnende Schleifen. Die bei den Olympischen Spielen in Rio projizierte und von Wissenschaftlern befürwortete Spirale machte den Klimawandel visuell unmittelbar und global zugänglich.
"Erde 2100"
Lucys Reise durch ein Jahrhundert im Wandel spiegelt die zunehmenden Herausforderungen der Welt wider. Das Klima und soziale Verwerfungen prägen ihre Erfahrungen. "Earth 2100", 2009 von ABC veröffentlicht, kombiniert Dramaturgie und reale Daten. Mit Stimmen wie Jared Diamond und Lester Brown visualisiert er die Entscheidungen, vor denen wir heute stehen.
"Blade Runner"
"Mad Max: Fury Road"
"Der Weg"
"Kinder der Menschen"
In "Children of Men" ist die Hoffnung verschwunden Im Jahr 2027 steht die Menschheit vor dem Aussterben, da keine Kinder mehr geboren werden. Auf den Straßen wimmelt es von bewaffneten Patrouillen und verzweifelten Flüchtlingen. Alfonso Cuarón adaptiert den Roman von P.D. James mit langen Einstellungen und brutalem Realismus, der eine Zukunft malt, in der Angst die Stabilität ersetzt und Systeme von innen heraus zusammenbrechen.
"WALL-E"
Der Film von Pixar wurde mit einem Oscar ausgezeichnet und hallt in der Umweltdiskussion weiter nach. "WALL-E" beginnt mit Stille und Abfall, einem Planeten, der von Menschen verlassen wurde, die geflohen sind. Müllhaufen haben die Erde begraben. Während sich der letzte Aufräumroboter durch die Ruinen bewegt, wird der Zuschauer mit einer Zukunft konfrontiert, die auf Überkonsum und Vernachlässigung beruht.
"28 Tage später"
In "28 Days Later" ist London leer Ein Virus hat die Straßen leergefegt und Stille und Angst zurückgelassen. Der Thriller von Danny Boyle aus dem Jahr 2002 wurde im Morgengrauen an realen Schauplätzen gedreht, wobei Handkameras eingesetzt wurden, um ein Gefühl der Dringlichkeit zu vermitteln. Er belebte das Zombie-Genre neu, indem er zeigte, was passiert, wenn moderne Systeme innerhalb weniger Tage versagen.
"2073" (Asif Kapadia)