Ein hochrangiger Beamter des Justizministeriums hat mehr als ein halbes Dutzend Bundesstaatsanwaltschaften angewiesen, Ermittlungen gegen die Open Society Foundations einzuleiten, ein globales Netzwerk philanthropischer Stiftungen, das von dem demokratischen Milliardär George Soros gegründet und finanziert wird.
Aakash Singh schlägt Gebühren vor
Die Anordnung wurde von Aakash Singh, einem hohen Beamten im Büro des stellvertretenden Generalstaatsanwalts Todd Blanche, erlassen. In seinem Schreiben schlägt Singh Anklagen gegen die Open Society Foundations vor - etwa wegen Betrugs, Brandstiftung und Terrorismus, berichtet die New York Times.
George Soros: ein Sündenbock für die amerikanische Rechte
Die Richtlinie kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Präsident Donald Trump seine Angriffe gegen Soros, der von der amerikanischen Rechten wegen seiner Unterstützung progressiver Anliegen zum Sündenbock gemacht wird, wieder aufleben lässt.
"Er ist ein gefährlicher Mann, den man ins Gefängnis stecken sollte", sagte er gegenüber NBC News.
Eine an sieben Staaten gerichtete Richtlinie
Singhs Brief wurde laut ABC News an Bundesstaatsanwaltschaften in mindestens sieben Bundesstaaten geschickt, darunter Kalifornien, New York, Illinois, Michigan und Maryland.
Trumps Reaktionen auf die Ermordung von Charlie Kirk
Kurz nach der Ermordung des rechtsgerichteten Aktivisten Charlie Kirk in Utah in diesem Monat drohte Trump damit, liberale Demonstranten und Spender progressiver Gruppen, darunter auch Herrn Soros, zum Schweigen zu bringen.
Trump nimmt Soros auf Truth Social ins Visier
In einer Nachricht, die auf Truth Social veröffentlicht wurde, schrieb der republikanische Präsident, dass George Soros und sein Sohn Alexander "wegen ihrer Unterstützung von gewalttätigen Protesten und vielem mehr in den gesamten Vereinigten Staaten von Amerika wegen RICO angeklagt werden sollten".
Trump ruft zur Strafverfolgung seiner Gegner auf
Der Präsident drängte kürzlich auch Generalstaatsanwältin Pam Bondi, Strafanzeige gegen seinen alten Widersacher, den ehemaligen FBI-Direktor James B. Comey, zu erstatten, ebenso wie gegen die New Yorker Generalstaatsanwältin Letitia James, die Herrn Trump und seine Unternehmen auf mehrere hundert Millionen Dollar verklagt hat. Bundesstaatsanwälte in Ost-Virginia führen daher getrennte Ermittlungen gegen sie durch.