Hasbro-Chef: Spielzeugpreise werden zu Weihnachten aufgrund von Trumps Zöllen explodieren
Trumps Zölle werden die Preise für Spielzeug in der Vorweihnachtszeit in die Höhe treiben, meint Chris Cocks.
Ab Herbst
Chris Cocks, Geschäftsführer des amerikanischen Spielzeugherstellers Hasbro, erklärte im Podcast The Assignment, dass die Preise für seine Produkte ab Herbst stark ansteigen könnten, wenn die von Donald Trump vorgeschlagenen neuen Zölle in Kraft treten würden. Ein solcher Anstieg würde deutlich teureres Spielzeug für den Weihnachtseinkauf erwarten lassen.
Die Trump-Regierung
Das Unternehmen hinter ikonischen Marken wie Play-Doh, My Little Pony, Nerf, Transformers, Monopoly und Peppa Pig behauptet, es wolle eine "Überreaktion" auf die weltweiten wirtschaftlichen Turbulenzen vermeiden, die in den letzten Monaten besonders durch die Entscheidungen der Trump-Regierung geprägt wurden.
Ziemlich wichtig
Er räumt jedoch ein, dass die angekündigten neuen Zölle auf Länder wie China und Vietnam als "ziemlich wichtig" eingestuft werden.
Neue Tarife
Zur Erinnerung: Die Trump-Regierung hat vor kurzem neue Zölle auf importiertes Spielzeug aus China und Vietnam, zwei wichtigen Lieferanten der USA, verhängt. Chinesische Produkte werden nun mit bis zu 30% besteuert, während auf Produkte aus Vietnam 20% Steuern erhoben werden.
Im Oktober
Chris Cocks geht davon aus, dass der Preisanstieg ab August die gesamte Branche betreffen wird, mit einem erwarteten Höhepunkt im Oktober, also zu dem Zeitpunkt, an dem die Weihnachtseinkäufe beginnen.