Im Jahr 356 v. Chr. wurde Alexander als Sohn von König Philipp II. und Königin Olympias in Pella geboren. In derselben Nacht brannte der Tempel der Artemis. Ein Zufall, den manche als persisches Omen betrachteten, und bald entstanden Legenden. Olympias behauptete, Zeus sei sein wahrer Vater, und Astrologen sagten ihm eine grenzenlose Zukunft voraus. Schon als Kind soll Alexander der Gefahr furchtlos begegnet sein.
Zähmung des Bucephalus
Im Alter von 12 Jahren zähmte Alexander Bucephalus - ein Pferd, das andere als unreitbar aufgegeben hatten. Er bemerkte, dass es seinen Schatten fürchtete, und beruhigte es mit ruhiger Zuversicht. König Philipp II. beobachtete ihn genau und erklärte, sein Sohn sei nicht nur für Makedonien bestimmt. Bucephalus wurde bald zu Alexanders Kampfgefährten.
Die Überquerung des Hellespont
Im Jahr 334 v. Chr. überquerte Alexander mit 40.000 Mann den Hellespont und begann damit seinen Feldzug gegen Persien. Er stieß einen Speer in die Erde und beanspruchte Asien als Geschenk der Götter. In Troja ehrte er Achilles - seinen Helden - und ließ Griechenland symbolisch für immer hinter sich.
Schlacht von Granicus
Sein erstes großes Gefecht mit Persien fand am Fluss Granicus statt. An der Spitze seiner Kavallerie entging er nur knapp dem Tod, gerettet von Kleitos dem Schwarzen. Der Sieg sicherte das westliche Kleinasien und sandte eine klare Botschaft: Alexanders Feldzug hatte begonnen, und mit ihm stieg die Moral seiner Armee.
Belagerung von Halikarnassos
Gordischer Knoten
Die Herausforderung des Gordischen Knotens erwartete Alexander in Phrygien. Die Legende besagt, dass derjenige, der ihn löst, über Asien herrschen würde. Alexander durchtrennte ihn mit seinem Schwert, obwohl manche behaupten, er habe stattdessen einen Haken entfernt. Diese kühne Tat festigte seinen Ruf als unaufhaltsam und machte ihn zum Favoriten des Schicksals.
Schlacht von Issus
Belagerung von Tyrus
Die Eroberung des Gazastreifens
Im Jahr 332 v. Chr. belagerte er Gaza - seine letzte große Barriere vor Ägypten. Die Schlacht zog sich über zwei Monate hin, und eine Katapultwunde offenbarte seine seltene Verwundbarkeit. Nachdem er die Stadt eingenommen hatte, schleppte er den Statthalter angeblich hinter einem Streitwagen her. Dennoch begrüßten ihn viele Einheimische als Befreier.
Gründung von Alexandria
Das Orakel von Siwa
Schlacht von Gaugamela
Das brennende Persepolis
Heirat in Susa
Die Schlacht am Hydaspes
Als Alexander in der Schlacht am Hydaspes König Porus gegenüberstand, war dies seine härteste Prüfung in Indien. Kriegselefanten beherrschten das Feld, wie es seine Armee noch nie zuvor gesehen hatte. Beeindruckt von Porus' Tapferkeit, machte Alexander ihn zu seinem Verbündeten. Sein Pferd, Bucephalus, starb in der Schlacht und wurde mit einer Stadt in seinem Namen geehrt.