Israel schießt auf Diplomaten und entschuldigt sich für « die Unannehmlichkeiten »
Die israelische Armee drückte ihr Bedauern über "die verursachten Unannehmlichkeiten" aus, während Botschafter und Diplomaten vor dem Beschuss in Deckung gehen mussten, berichtete The Guardian.
Eine ausländische Delegation
Die Spannungen im Westjordanland nehmen zu, nachdem die israelische Armee unter Berufung auf "Warnschüsse" auf eine ausländische Besucherdelegation gezielt hat.
Ursprünglich geplant
Israel behauptet, dass die Delegation die ursprünglich geplante Route verlassen habe, und rechtfertigt damit die militärische Intervention.
Die humanitäre Lage
Der Vorfall ereignete sich während einer offiziellen Mission, die die humanitäre Lage in der Stadt Jenin im Westjordanland, einem von Israel besetzten Gebiet, bewerten sollte. An ihm waren mehrere Botschafter und Diplomaten aus Ländern wie Kanada, dem Vereinigten Königreich, Frankreich, der Türkei, Irland und Italien beteiligt.
Die Unannehmlichkeiten
Die israelische Armee drückte ihr Bedauern über die "verursachten Unannehmlichkeiten" aus, obwohl Botschafter und Diplomaten unter dem Beschuss hätten in Deckung gehen müssen.
Seine interne Untersuchung
Laut The Guardian stellte sie außerdem klar, dass die an dem Vorfall beteiligten Personen die Ergebnisse ihrer internen Untersuchung des Vorfalls erhalten werden.
Kurze Feuerstöße
Die Szene wurde auf Video aufgenommen. Sie zeigt, wie die Diplomaten in eine nahe gelegene Straße rennen, um sich in Sicherheit zu bringen, während mehrmals kurze Schüsse zu hören sind. Eine Stimme in der Aufnahme sagte, dass die israelischen Soldaten auf die Delegation schossen.
Erklärungen
Mehrere ausländische Politiker verlangten nach diesem als inakzeptabel eingestuften Vorfall eine Erklärung. Führende europäische Politiker, insbesondere in Frankreich, bestellten die israelischen Botschafter in ihren Hauptstädten ein, um Klarheit über die Umstände des Ereignisses zu erhalten.