Ein Anwalt von Jeffrey Epstein, der im Zentrum des nunmehrigen "Deals" von 2008 stand, ist gestorben.
Der Sweetheart-Deal
Der Fall Epstein ist wieder in den Vordergrund gerückt, diesmal durch den Tod eines seiner engsten Anwälte, der den berüchtigten "sweetheart deal" ausgehandelt hatte.dieser Deal hatte es Epstein ermöglicht, eine strenge bundesstaatliche Strafverfolgung zu vermeiden, indem er sich in geringeren Anklagepunkten schuldig bekannte, was ihm nur 13 Monate Gefängnis und einen Eintrag im Register für Sexualstraftäter einbrachte.
Der Fall Epstein
Roy Black, ein bekannter Strafverteidiger aus Florida und Hauptakteur der umstrittenen Plädoyer-Vereinbarung von 2008 im Fall Epstein, ist nach Angaben seiner Familie im Alter von 80 Jahren verstorben. Sein Tod trat ein, während er mit einer Krankheit kämpfte.
Inmitten einer Kontroverse
Der Tod kam zu einer Zeit, in der der Name Jeffrey Epstein wieder in den Nachrichten auftauchte, inmitten einer Kontroverse um die Versuche der Trump-Regierung, den Fall zu den Akten zu legen.
Widersprüchliche Aussagen
Die Verwirrung wurde durch die widersprüchlichen Aussagen Trumps und seiner Regierung über eine angebliche Kundenliste noch verstärkt: zunächst von seiner Generalstaatsanwältin Pam Bondi bestätigt, dann bestritten, bevor Trump ihre Existenz einräumte und gleichzeitig die Demokraten beschuldigte, eine "Fake News" erfunden zu haben. In den letzten Tagen berichtete das Wall Street Journal, dass Pam Bondi nicht nur wusste, dass Donald Trumps Name in den Epstein-Dokumenten stand, sondern ihn im Mai sogar davor gewarnt habe.