Der Vorfall soll den Zorn des nordkoreanischen Führers erregt haben.
Der offizielle Start
Der nordkoreanische Führer nahm am offiziellen Stapellauf eines neuen Kriegsschiffs teil, als sich die Zeremonie innerhalb weniger Augenblicke in ein Fiasko verwandelte.
Ein Start ins Wasser
Das auf den Namen Choe Hyon getaufte Schiff kippte plötzlich auf die Seite, als es bei einem seitlichen Stapellauf vom Kai aus zu Wasser gelassen wurde.
Der Zorn
Kim Jong-un war sichtlich gedemütigt und wütend, nachdem sein neues Kriegsschiff während der Zeremonie des Stapellaufs gekentert war, ein Ereignis, das er laut The Guardian schnell als Sabotageakt und "kriminelle Handlung" bezeichnete.
5.000 Tonnen
Laut der amtlichen Nachrichtenagentur KCNA sollen einige Abschnitte des Bodens des 5000 Tonnen schweren Kriegsschiffs abgebrochen sein. Dieser Vorfall habe nicht weniger als den Zusammenbruch der Würde und des Selbstwertgefühls des nordkoreanischen Staates zur Folge gehabt, so die Agentur.
Unentschuldbare Unverantwortlichkeit
Der gedemütigte Kim Jong-un verurteilte den Vorfall als einen Akt völliger Fahrlässigkeit und unentschuldbarer Verantwortungslosigkeit und behauptete, er sei schlichtweg unerträglich.
Unerfahrenheit
Die nordkoreanischen Staatsmedien machten ihrerseits die Unerfahrenheit des Kommandos und einen schweren operativen Fehler für das Scheitern des Seitenstarts verantwortlich, der in Nordkorea zum ersten Mal durchgeführt wurde.
Eine ungewisse Zukunft
Nordkorea hatte geplant, dass das Kriegsschiff bereits Anfang nächsten Jahres in Dienst gestellt wird, doch nach dem Fiasko bleibt seine Zukunft nun ungewiss.