Trotz Trumps Worten, der von einem "Fehler" in Polen sprach, ...
Nach Polen
Wenige Tage, nachdem der US-Präsident die Verletzung des polnischen Luftraums am 10. September als "Fehler" heruntergespielt hatte, kam es zu einer neuen Episode.
...Rumänien
Eine russische Drohne flog dieses Mal fast eine Stunde lang über den rumänischen Luftraum.
50 Minuten
Der zweite Vorfall ereignete sich am 14. September im rumänischen Luftraum. Zwei F-16 verfolgten daraufhin das Flugzeug insgesamt 50 Minuten lang dicht, wie die Behörden berichteten.
Ein russischer Angriff in der Ukraine
Nach Angaben des Verteidigungsministeriums überwachten diese Kampfflugzeuge einen russischen Angriff in der Ukraine und konnten die Drohne verfolgen, als sie die Südgrenze überschritt und nach Rumänien eindrang.
300 km
Zur Erinnerung: In der Nacht des 10. September drang eine Flotte von 19 bis 23 russischen Drohnen in den polnischen Luftraum ein, wobei einige von ihnen bis zu 300 km ins Landesinnere vordrangen. Es wurde ein Abfangmanöver eingeleitet, mehrere Drohnen wurden abgeschossen, und der polnische Premierminister Donald Tusk behauptete, dass sie eine direkte Bedrohung darstellten.
Ein Fehler?
Von Journalisten befragt, reagierte Donald Trump mit der Aussage, dass der Überfall "ein Fehler" gewesen sein könnte, fügte jedoch hinzu, dass er mit der Situation nicht zufrieden sei.
Die Reaktion von Donald Tusk
Donald Tusk reagierte auf diese Äußerung mit den Worten: "Wir würden uns auch wünschen, dass der Drohnenangriff auf Polen ein Fehler war. Aber es ist kein Fehler. Und wir wissen das."
Die Reaktion der NATO
nach dieser vorsätzlichen Verletzung des NATO-Luftraums reagierte die Allianz schnell. Sie kündigte die Operation Eastern Sentry an, um die Luftverteidigung an ihrer Ostflanke zu stärken.