Christy Walton sorgt für Ärger im Trump-Lager.
Christy Walton zieht den Zorn des Trump-Lagers auf sich
Eine der Walmart-Erbinnen, die Milliardärin Christy Walton, hat den Zorn des Trump-Lagers und seiner Anhänger auf sich gezogen, indem sie die Amerikaner aufrief, sich an den großen Protesten der "No Kings"-Bewegung zu beteiligen.
Die Warnung
Eine Botschaft erschien in einer ganzseitigen Anzeige in der New York Times, in der sie Donald Trump im Vorfeld der Proteste eindringlich warnte.
Die Militärparade
Diese Anti-Trump-Proteste, die in allen 50 Bundesstaaten stattfanden, sollten am selben Tag stattfinden wie die große Militärparade, die die Trump-Administration zur Feier des 250-jährigen Bestehens der Armee am 14. Juni organisiert hatte - ein Datum, das auch mit Donald Trumps Geburtstag zusammenfiel.
Waltons Botschaft war eindeutig
In der Anzeige war Waltons Botschaft eindeutig:
"Wir sind das Volk der Vereinigten Staaten von Amerika. Die Ehre, die Würde und die Integrität unseres Landes stehen nicht zum Verkauf"
Zum Schluss: "Unsere Regierung ist vom Volk, durch das Volk, für das Volk"
Spannungen
Als sich die Spannungen zwischen Walmart und Trump in den letzten Monaten verschärften, verhängte die Regierung Zölle, die Walmart dazu veranlassten, eine unvermeidliche Preiserhöhung aufgrund von Entscheidungen aus dem Oval Office anzukündigen.
Wütend hatte Trump auf Truth Social reagiert, indem er dem Unternehmen mit den Worten "EAT THE TARIFFS" und "I'll be watching" drohte, während Joe Pennington, Leiter der globalen Pressestelle von Walmart, gegenüber Forbes schnell klarstellte, dass die von Christy Walton bezahlte Anzeige nicht "von Walmart gebilligt" wurde.
Mitten in den Feindseligkeiten
Trotzdem wurden in den sozialen Netzwerken schnell Aufrufe zum Boykott von Walmart laut, insbesondere auf X, wo viele Menschen Christy Walton und das Unternehmen selbst scharf kritisierten.
Diese Mobilisierung löste auch Reaktionen in Trumps Umfeld aus, insbesondere von Roger Stone, der Abgeordneten Anna Paulina Luna (Republikanerin aus Florida) und der Sonderberaterin des Weißen Hauses, Kari Lake.
Natürlich gibt es auch positive Reaktionen auf der anderen Seite, und ob es Walmart gefällt oder nicht, das Unternehmen der Waltons befindet sich inmitten der Feindseligkeiten.
"In Amerika machen wir keine Könige"
Ob es den MAGA-Anhängern nun gefällt oder nicht, diese massiven Demonstrationen mit über 1.800 geplanten Kundgebungen in allen Bundesstaaten sind eine unmissverständliche Botschaft an Donald Trump, der mehrere umstrittene Maßnahmen seit seiner Rückkehr an die Macht ablehnt. Auf der offiziellen Webseite der Veranstaltung heißt es: "In Amerika machen wir keine Könige".