Trump-Administration gab 850.000 Dollar an Überstunden für die FBI-Überprüfung der Epstein-Akten aus
Neue Informationen, die von Bloomberg aufgedeckt und von mehreren Medien veröffentlicht wurden, bieten aufschlussreiche Details darüber, wie der Präsident und seine Verwaltung die Epstein-Akten seit seiner Rückkehr an die Macht behandelt haben.
Newly released emails obtained by Bloomberg on Tuesday provide a rare look inside the FBI's handling of the vast Jeffrey Epstein files, revealing how agents and FOIA personnel meticulously reviewed the redacted records earlier this year.
Aus diesen Berichten, einschließlich der Berichterstattung von Raw Story, geht hervor, dass die Trump-Administration 850.000 Dollar an FBI-Überstunden ausgegeben hat, um Agenten zu bezahlen, die Jeffrey Epsteins Akten durchkämmten.

Eine intensive Überprüfung
Diese Entscheidung wirft neue Fragen nach den wahren Gründen für eine so intensive Überprüfung auf, insbesondere nachdem Trump monatelang vom Schatten der Epstein-Akten verfolgt wurde, deren Freigabe er weitgehend verweigerte, bis eine fast einstimmige, überparteiliche Abstimmung im Repräsentantenhaus und eine einstimmige Abstimmung im Senat schließlich deren Offenlegung erzwangen.

Der investigative Reporter Jason Leopold von Bloomberg News erhielt einen Blick hinter die Kulissen, wie das FBI die Überprüfung und Schwärzung der Epstein-Akten unter der Trump-Regierung handhabte. Auf seine Anfrage nach dem Freedom of Information Act bei der Behörde erhielt Leopold interne Unterlagen, die Aufschluss über die internen Diskussionen darüber geben, was geschwärzt werden sollte, wie schnell die Überprüfung erfolgen musste und wie genau der Prozess überwacht wurde.
NEW/EXCLUSIVE: The FBI turned over dozens of emails to me in response to my #FOIA request that provides a behind-the-scenes look at discussions involving the review and redaction of the Epstein fileswww.bloomberg.com/news/newslet…
— Jason Leopold (@jasonleopold.bsky.social) 2025-11-25T21:40:31.637Z
Die Dokumente, die Leopold erhalten hat, geben Aufschluss darüber, wie im März rund 1.000 FBI-Spezialagenten unter FBI-Direktor Kash Patel eingesetzt wurden, um das FOIA-Team des FBI im Central Records Complex in Winchester, Virginia, zu unterstützen. Innerhalb des FBI wurde dieses Aufgebot an Agenten in ein spezielles Projekt namens « Special Redaction Project » eingebunden, das sich auf die Überprüfung und Schwärzung der Epstein-Akten vor ihrer Veröffentlichung konzentrierte.

Diesen Dokumenten zufolge wurden die Agenten beauftragt, Seite an Seite mit den FOIA-Mitarbeitern zu arbeiten, um die Epstein-Akten zu überprüfen und zu redigieren, einschließlich der Namen der Opfer und anderer sensibler persönlicher Informationen, als Teil des « Special Redaction Project ».
Laut Bloomberg wurde das FBI-Personal, das dem Special Redaction Project zugewiesen wurde, speziell in den Protokollen für die Schwärzung geschult, einschließlich Lehrvideos und PowerPoint-Präsentationen, die sie durch den Prozess führen sollten.

Was letztendlich enthüllt werden würde
Zu den Informationen, die Jason Leopold auf der Grundlage von Unterlagen, die er durch das Informationsfreiheitsgesetz erhalten hat, aufgedeckt hat, gehören interne E-Mails, aus denen hervorgeht, dass die Agenten eine breite Palette von Materialien geprüft haben, darunter Fotos von der Vollstreckung von Durchsuchungsbefehlen, Straßenüberwachungsvideos und Luftaufnahmen von der Vollstreckung von FBI-Durchsuchungsbefehlen.
In einer E-Mail vom 10. März erörterten FBI-Mitarbeiter aus dem Office of General Counsel und der Informationsmanagement-Abteilung des FBI anhängige FOIA-Anträge für Epstein-bezogene Unterlagen, die Digitalisierung und Schwärzung physischer Akten sowie die Verpflichtung des FBI zur Transparenz im Umgang mit den Epstein-Dokumenten.

Leopolds Bericht zeigt auch, dass das FBI Mitarbeitern aus verschiedenen Abteilungen, einschließlich der Spionageabwehr und internationaler Operationen, 851.344 Dollar an Überstunden für die Arbeit an den Epstein-Akten zwischen dem 17. und 22. März bezahlt hat.
Das FBI-Personal hat zwischen Januar und Juli insgesamt 4.737 Überstunden geleistet, und mehr als 70 % dieser Überstunden wurden im März verbucht, als das Personal die Epstein-Akten überprüfte.

All dies hat das Special Redaction Project sowohl logistisch aufwändig als auch hochsensibel gemacht, da viel auf dem Spiel steht, was letztendlich enthüllt wird und was geschwärzt bleibt – darunter für Trumps Kritiker und Unterstützer auch die Frage, ob sein Name nach der von Kash Patels FBI beaufsichtigten umfangreichen Überprüfung überhaupt in den Epstein-Akten auftauchen wird.
Newly released emails show the FBI spent almost $1 million in overtime analyzing the Epstein files as part of an effort dubbed the “Special Redaction Project."
— The Daily Beast (@thedailybeast.bsky.social) 2025-11-26T18:11:20.562163Z
NEW/EXCLUSIVE: The FBI turned over dozens of emails to me in response to my #FOIA request that provides a behind-the-scenes look at discussions involving the review and redaction of the Epstein fileswww.bloomberg.com/news/newslet…